Psychotherapie

Seit 1996 biete ich in eigener Praxis (Ralf Savelsberg in Düren) Psychotherapie in Form von Einzel- und Paar- und Familien- Sitzungen an.

Mein Arbeitsansatz

orientiert sich nicht an „Krankheitsbildern“.
Diese haben häufig den Charakter eines Stempels von außen und können durch ihre
Suggestivkraft Symptome verstärken.

In meinem Selbstverständnis

von professioneller therapeutischer Arbeit geht es um einen Kontakt auf Augenhöhe. In einer vertrauensvollen und wertschätzenden Atmosphäre lernen Sie die Prägungen und Auslöser für Ihr Problem- Erleben verstehen und mit gewünschten Erfahrungswerten auszubalancieren.

Damit Sie zunehmend mehr in der Lage sein werden, Ihr Leben nach Ihren Vorstellungen zu gestalten, arbeite ich mit Ihnen interdisziplinär prozess- und entwicklungs- orientiert: analytisch, systemisch, neurolinguistisch, lösungsorientiert und hypnotherapeutisch. Perspektivisch geht es um eine psychosoziale Verbesserung von Lebensqualität und Wohlbefinden. Diese beinhaltet die Förderung von:

  • Kontakt, Austausch, Berührung und Zugehörigkeit in Beziehungen
  • Persönlicher Entwicklung, Standfestigkeit und Flexibilität
  • Verantwortungsvollem Denken und Handeln
  • Perspektiven zur Gestaltung des eigenen Lebens
  • Zielsetzungen, die Orientierung und Sinn geben
  • Zeitmanagement
  • Selbstwirksamkeit
  • Selbstwert und Selbstakzeptanz

Die psychotherapeutische Arbeit orientiert sich an den von Ihnen formulierten Aufträgen und den daraus resultierenden gemeinsamen
Vereinbarungen.

Verschiedene humanistische und lösungsorientierte Therapie-Ansätze werden in der Praxis genutzt. Lesen Sie dazu in den Untermenues …

Philosophie

Die therapeutischen Angebote basieren auf den Grundideen des „Sozialen Konstruktivismus“.
Im konstruktivistischen Denken geht man davon aus, dass es in sozialen Systemen keine vom Beobachter unabhängige Wirklichkeit gibt und dass Menschen ihre Wirklichkeit (nämlich das, was wirkt) selbst „konstruieren“. Einer der Wegbereiter des Konstruktivismus, Heinz von Foerster, beschreibt das so:

Es ist doch ein unglaubliches Wunder, das hier stattfindet.
Wenn man nur für einen Moment sagt:
Das bist du, der diese Sicht der Welt produziert, das ist nicht draußen, das ist nicht irgendeine sogenannte objektive Wirklichkeit, auf die man sich beziehen kann.

Die „Konstruktion“ subjektiver Wirklichkeit

erfolgt durch Interpretation und Bedeutungsgebung von Erfahrung.
Die auf diese Weise geschaffenen inneren Bewertungs- Systeme kann man sich vorstellen wie  „Innere Landkarten“. Sie dienen der Orientierung.

Wenn man beginnt, sich mit den „subjektiven Konstruktionen der Wirklichkeit“ zu beschäftigen, in dem man bestimmte Denk-, Fühl- und Verhaltensmuster überarbeitet, verändert oder erweitert, so ist man dabei, einen kreativen Lernprozess zu initiieren.
Ein Nebeneffekt dieses Prozesses ist, dass Menschen wieder mehr Verantwortung für sich selbst tragen.

Man kann nicht mehr andere verantwortlich machen für das, was man sieht, denn man ist ja selbst derjenige, der diese Sicht konstruiert.
Die Menschen erhalten ihre Verantwortung in größtmöglichem Maße wieder zurück, können sie nicht an irgendeine übergeordnete Instanz oder irgendwelche äußeren Umstände abschieben. Sie werden Beteiligte.

Weitere Hintergrundinformationen zum Thema Psychotherapie finden Sie in den Fachartikeln: