Master + Master- Coach 2017-2019

Kombinierte Zertifikats-Ausbildung NLP- Master DVNLP + Master- Coach DVNLP + Psychosoziale Beratung, 

2017-2019  AACHEN / KÖLN / DÜREN

Die vollständige Ausschreibung als PDF finden Sie HIER

 

Liebe Interessenten,

in dem vorliegenden Ausbildungskonzept sind die Inhalte von NLP- Master- Ausbildung und Coaching- Ausbildung zusammengefasst.

Das Konzept bietet Ihnen durch seine einmalige Kombination von Methoden eine solide  Grundlage für die professionelle Arbeit mit Klienten, sowohl im Coaching– Bereich als auch im Bereich der Psychosozialen Beratung.

Menschen in beratender Tätigkeit benötigen eine Vielzahl von fachlichen Fähigkeiten, u.a. die Fähigkeit

  • professionell zu kommunizieren
  • mit den Klienten empathisch und wertschätzend umzugehen und die Beziehung konstruktiv und zieldienlich zu gestalten
  • Anliegen und Konflikte der Klienten ernst zu nehmen
  • Problemerleben und problematische Beziehungsmuster anhand der Kontextbedingungen zu verstehen und zu würdigen
  • die Dynamik zirkulärer Prozesse zu erkennen
  • Kompetenzen und Potentiale Ihrer Klienten nutzbar zu machen
  • realistische Ziele und Entwicklungsmöglichkeiten zu erarbeiten
  • Konsensverfahren und Problemlösungsmethoden kompetent anzuwenden
  • Lösungserleben zu initiieren und daraus resultierende Verhaltensschritte zu unterstützen

Methodische Vielfalt in Kombination mit der Bereitschaft zur persönlichen Entwicklung ist der Garant dafür, auf unterschiedliche Kontexte flexibel reagieren und in der Arbeit mit unterschiedlichen Menschen kompetent agieren zu können. Die hier integrierten Methoden  ergänzen sich hervorragend in ihren Konflikt- Lösungs- Strategien:

NLP/ Neurolinguistische Psychotherapie/ Systemische Therapie/ Lösungsorientierte Therapie/ Erickson´sche Hypnotherapie/ Supervision

Alle Methoden zusammen bilden eine reichhaltige Grundlage zur Entwicklung Ihrer Beraterkompetenz und bieten Ihnen ein effektives Instrumentarium für die professionelle Gestaltung von Beratungsprozessen.

Die Ausbildung gliedert sich in 4 Module.

Im ersten Modul „Grundelemente für die Arbeit mit Klienten“ wird die Basis für professionelle  Beratungs- Arbeit geschaffen. Folgende Aspekte sind wichtig:

Gewährleistung einer offenen wertschätzenden Haltung des Begleiters zum Klienten

Fähigkeit zur Selbstreflektion

Kompetenzen im Pacing/ Leading bzw. bei der Utilisation von relevanten Informationen

Fähigkeit zu elicitieren:

  • was genau für den Klienten problematisch ist und welche Themen hinter dem Problemerleben stehen
  • welche signifikanten Ereignisse zugrunde liegen
  • welche Funktion das Problemerleben hat und welche Auswirkungen es gibt

Fähigkeit zu klären:

  • welche Erwartungen und Hoffnungen der Klient hat
  • welche Interventionsangebote sinnvoll sind und welche Vereinbarungen daraus resultieren

Fähigkeit zu erarbeiten:

  • welche Ziele der Klient hat und was am Erreichen des Ziels wichtig ist
  • welche Kompetenzen und Ressourcen genutzt werden können

 

Fähigkeit, zur Aufmerksamkeits- Fokussierung einzuladen:

  • welche bisherigen Lösungsversuche es gab und wie damit umgegangen wurde
  • welche Kriterien eine Lösung hat und welche konkreten Schritte sinnvoll sind
  • welche Auswirkungen Lösungen haben werden in Bezug auf das eigene Leben, auf Andere, auf Beziehungen …

Fähigkeit,

  • positiv zu konnotieren, Rückmeldungen zu geben und Aufgaben abzusprechen

Im 2. Modul „Neurolinguistische und hypnotherapeutische Kompetenzen

geht es um die Erweiterung des Methoden- Repertoires:

  • Die Arbeit mit Werte- Haltungen und Überzeugungen wird ergänzt durch die Arbeit mit den komplexen Meta- Programmen
  • „die Strategie innerer Prozesse“ lädt dazu ein, sowohl ein Modelling von wünschenswerten Fähigkeiten und persönlichen Qualitäten durchzuführen, als auch „Problemstrategien“ zu elicitieren,  Zusammenhänge zu verstehen und gewünschte Veränderungen zu installieren.

Der ericksonische Ansatz bietet weit über das Milton- Modell hinaus effektive Interventionsmöglichkeiten für den beruflichen Kontext.

Insbesondere sei hier der „hypnosystemische“ Aspekt hervorgehoben, bei dem es um

eine kooperative Wertschätzung bzw. um eine 2- Ebenen- Kommunikation sowohl  bewusster Instanzen als auch unbewusster Instanzen geht.

Das Systemische Modul ist eine sinnvolle und notwendige Ergänzung:

Systemi­sches Denken lehrt uns, neben dem persönlichen Erleben auch die Beziehungen eines Menschen zu beachten und den Kontext verschiedener komplexer und miteinander verbun­dener Kommunikations- und Interaktions- Muster zu berücksichtigen.

Ein menschliches Wesen ist Teil eines Ganzen, das von uns Univer­sum genannt wird, ein Teil, der in Raum und Zeit begrenzt ist. Er er­fährt seine Gedanken und Gefühle als abgetrennt vom Rest – eine Art optische Täuschung seines Bewusstseins. Dieser Irrtum ist eine Art Gefängnis für uns, das uns auf unsere persönlichen Wünsche be­schränkt und unsere Zuneigung auf nur die wenigen, die uns am nächsten stehen. Unsere Aufgabe muss sein, uns aus diesem Gefängnis zu befreien, indem wir den Kreis unseres Mitgefühls so ausweiten, dass wir damit alle lebenden Wesen und die gesamte Natur in ihrer Schönheit umarmen.                                        

 Albert Einstein

Aus systemischer Sicht wird der Konflikt eines Menschen weniger aus seiner Lebensgeschichte heraus (vertikale Ebene), sondern als Ausdruck eines Beziehungsproblems (horizontale Ebene) verstanden. Die rein individuelle Sichtweise wird durch ein Systemverständnis ergänzt.

Informationen werden verstanden als Mitteilungen von Unterschieden.

Die systemische Intervention zielt darauf ab, Anstöße zu geben, damit gemeinsam hilfreiche Interaktionsmuster entwickelt werden können, die eine Veränderung in die gewünschte Richtung möglich machen.

Im Abschlussmodul geht es um die Erwartungen an die Zukunft und das eigene Rollenverständnis als professionelle(r) BeraterIn .

In der gesamten Ausbildung wird mit Fallbeispielen aus der Beratungspraxis gearbeitet.

 

Grundelemente für die Arbeit mit Klienten

Rollen und Haltungen des Begleiters/Beraters und die Beziehungsgestaltung zum Klienten (Seminar 1)               

  • Gegenüberstellung Beratung / Psychotherapie
  • Realitätskonstruktionen des Klienten
  • Unterschiedsbildung und Logische Ebenen
  • Verschiedene Beratungs- Haltungen
  • Rollenverständnis (orientiert an eigenen Zielen, Werten, Überzeugungen …)
  • Grundzüge der kooperativen Beratung
  • Psychohygiene
  • Verhaltenskategorien bei Klienten
  • Pacing/Leading bzw. Utilisation von nonverbalen und verbalen Informationen

 

Die Kunst des Fragens (Seminar 2)                                                                

  • Funktion von Fragen im Beratungskontext
  • Grundlegende Fragen des Bewahrens und Gestaltens
  • Sinnesspezifische und neurolinguistische Fragen
  • Unterschiedsbildende Fragen
  • Beschreibende, erklärende, bewertende Fragen
  • Strategische Fragen
  • Zirkuläre Fragen
  • Hypothetische Fragen
  • Evozierende Fragen und paradoxe Fragen
  • Reframing – Fragen
  • Fragen anhand der Logischen Ebenen
  • Kontextbezogene Anwendung

 

Phasen einer Beratungs Sitzung (Seminare 3+4)

  • Schritte zu einem verständnis- und vertrauensvollen Kontakt
  • Professionelle Gesprächsführung anhand einer Meta- Struktur
  • Würdigung der „Landkarten“ des Klienten
  • Aspekte des Erstgesprächs
  • Problembestimmung: Ebenen und Funktion des Problemerlebens, Auswirkungen
  • Zielbestimmung: Kriterien für Ziele, dahinter liegende Werte
  • Auftragsklärung: Erwartungen des Klienten und Interventionsangebote
  • Lösungsgestaltung: bisherige Lösungsversuche, Kriterien für sinnvolle Lösungen, hypothetische Lösungsszenarien
  • Auswirkungen
  • Abschluss: (Rückmeldungen, Aufgaben)
  • Eine vollständige Beratungssitzung, Supervision

Neurolinguistische und hypnotherapeutische Kompetenzen

Werte- Haltungen, Überzeugungen (Seminar 5)                                                   

  • Werte, ausgeblendete Werte und die Werte dahinter
  • „Beziehungsgestaltung“ persönlicher Werte
  • Werte- Hierarchie
  • Überzeugungen als Ursache- Wirkungs- Aussagen
  • Kernüberzeugungen der Identität

 

Die Strategie innerer Prozesse (Seminar 6)

  • Mentale Mikro- Strategien als diagnostisches Instrument
  • Grundlagenmodelle zum Verständnis innerer Prozesse/Realitätskonstruktionen
  • Persönliche Denk- und Fühlmuster erkennen
  • Analyse von Problemsequenzen
  • Modellbildung von Fähigkeiten
  • Entwicklung von Lösungsstrategien

 

Gestaltung von Trance- Phänomenen (Seminare 7-10)                                                                

  • Grundlagen für Trance- Prozesse: Was ist Trance, Hypnose, das Unbewusste ?
  • Hypnotherapeutische Ansätze
  • Sprachmodelle im Überblick
  • Trance- Induktionen
  • Trance als natürliches, alltägliches Phänomen
  • Zielaussagen, Werte und Meta- Ziele als Grundlage für Trance- Induktionen
  • Kooperation zwischen bewussten und unbewussten Instanzen
  • Bewusst – Unbewusst – Dissoziation, Analoges Markieren
  • Klassische NLP- Prozesse (z.B. Anker verschmelzen) in Trance
  • Problembestimmung und Zielerfüllung auf der Basis der 2- Ebenen- Kommunikation
  • Kommunikation mit einem Symptom oder einer Körper- Instanz
  • Einstreutechnik
  • Utilisation von ideomotorischen Signalen
  • Methoden der Selbsthypnose
  • Problem und Lösung kinästhetisch
  • Symbolisierung von ErfahrungswertenEin Ort der optimalen Selbstentfaltung
  • Arbeit mit Phobien und Allergien
  • Biographisches Arbeiten: Zugang zu prägenden Erfahrungen
  • Umgang mit Zuschreibungen und Eigensuggestionen
  • Spontan- Regression, Zeitlinie
  • vernachlässigtes und kognitives Selbst
  • Re- Parenting, Verinnerlichte Zuweisungen
  • Zeit- Progressions- Methoden
  • Zielerfüllung, Future Pacing
  • Fokussierung auf das Lösungserleben
  • Die Wunderfrage nach De Shazer
  • Variationen der Wunderfrage
  • Einbettung der Wunderfrage in hypnotherapeutisches Setting
  • Gestaltung von Metaphern und Integration in Trance- Prozesse                               

 

 Vernetzung verschiedener Aspekte und Methoden (Seminare 11-12)

  • Die Logischen Ebenen als transparentes Instrument für Diagnose und Intervention
  • Arbeit mit Persönlichkeitsanteilen (Das Problem ist nur ein Teil von mir …)
  • Kompass der Psyche, Komplexe Meta- Programme, Ausbalancieren von Gegensätzen
  • Erweiterte Programme der Quantenpsychologie
  • 3 zentrale Dimensionen innerer Programmierung
  • Ausgleichen von Gegensätzen (Balancieren von Sinnespräferenzen, Submodalitäten, Meta- Programmen, Wahrnehmungspositionen, Persönlichkeits- Anteilen)
  • Abwägen von Zielvarianten und daraus resultierende Verhaltensoptionen
  • Die Frage der Auswirkung von Veränderung und Nicht – Veränderung (Ökologie)
  • Erreichte Erfolge in den gegenwärtigen und zukünftigen Lebenskontext transferieren, daraus resultierende Verhaltensschritte
  • Umgang mit komplexen Verkoppelungen von Informationen
  • Kontextbezogene Anwendung, Supervision

 

Der systemische Ansatz als notwendige Ergänzung von NLP und Hypnotherapie im Beratungs- Kontext

Systemisches Arbeiten mit Einzelpersonen (Seminar 13) 

 

  • Ganzheitliches Denken, systemische Grundbegriffe
  • Soziogramm- Arbeit anhand von einschränkenden Überzeugungen und signifikanten Prägungserfahrungen
  • System- Aufstellungen mit Figuren
  • Aufstellung innerer Instanzen mit Figuren
  • Parts Party

 

Systemisches Arbeiten mit Paaren und Familien (Seminar 14)

 

  • Zirkuläre Interviews
  • Werte und Ziele in der Partnerschaft
  • Meta- Spiegel: Analyse von Problemen aus der Dissoziation
  • Paar- Beratung anhand einer Problem- Lösungs- Struktur
  • Satir- Haltungen in Paar- Gesprächen
  • Das Zusammenspiel von persönlichen Mustern in der Partnerschaft
  • Das Verhältnis von persönlichem Freiraum und Gemeinsamkeit
  • Triangulation und pathogene Triaden

 

Skulpturarbeit (Seminare 15-16)

  • Repräsentierende Wahrnehmung: Aufstellung mit Repräsentanten
  • Aufstellung von Familiensystemen
  • Familienrekonstruktion mit ALTER EGO
  • Aufstellung von inneren Anteilen
  • Strukturaufstellungen

 

Systemisches Arbeiten mit Gruppen und Teams  (Seminar 17) 

  • Aufstellung von Teams, Teamchoreographie
  • Skalierung von Teamprozessen
  • Rollen im Team
  • Phasen der Teamentwicklung
  • Kreative Gestaltung von Team- Prozessen
  • Reflecting Team
  • Kontextbezogene Anwendung, Supervision

Berater- Profile (Seminar 18)

  • Eigenes Rollenverständnis: Erwartungen, Stärken, Werte- Haltungen, Selbstbilder
  • Erarbeiten eines Berater- Profils: was gilt es zu bewahren, was zu verändern ?
  • Entwicklung von Beratungs- Konzepten
  • Fälle aus der Beratungspraxis
  • Live- Prozesse mit Klienten, kontextbezogene Anwendung
  • Zertifizierung  und Abschlussfeier

 

Bildungsscheck

Die Ausbildung ist bildungsscheck- berechtigt und wird entsprechend subventioniert. Der Bildungsscheck ist ein Förderinstrument des Landes NRW.
Nach Prüfung der Zulassungsbedingungen übernimmt das Land NRW
einen Teil der Ausbildungskosten. Weitere Infos erhalten Sie auf Anfrage.

 

Zertifizierung

Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung vergeben wir die Zertifikate:

–      NLP- MASTER, DVNLP (Voraussetzung: NLP- Practitioner DVNLP)

–      MASTER- COACH, DVNLP (Voraussetzung: NLP- Practitioner DVNLP, NLP- Master DVNLP)

–      PSYCHOSOZIALER BERATER, PSYCHOSOZIALE BERATERIN 

Voraussetzung für die Zertifizierung:

Teilnahme an allen Seminaren, eine Live- Supervision vor der Gruppe, Erstellung einer schriftlichen Hausarbeit (Beschreibung des persönlichen Beraterprofils, eines eigenen Konzepts und 3 Falldokumentationen)

Gesamtumfang und Kosten

–      36 Seminartage + 4 Supervisionstage (8+1, 16+1, 10+1, 2+1) = 40 Tage gesamt

–      100,- € / Tag

 

Termine

 

Grundelemente für die Arbeit mit Klienten

28.-29.01.2017     04.-05.03.2017     25.-26.03.2017     06.-07.05.2017     24.06.2017

 

Neurolinguistische und hypnotherapeutische Kompetenzen

02.-03.09.2017     07.-08.10.2017    02.-03.12.2017     13.-14.01.2018     17.-18.02.2018     17.-18.03.2018     14.-15.04.2018     26.-27.05.2018     23.06.2018

 

Der systemische Ansatz

01.-02.09.2018     06.-07.10.2018     10.-11.11.2018     08.-09.12.2018     19.-20.01.2019       16.02.2019

 

Berater- Profile

09.-10.03.2019     06.04.2019