NLP- Practitioner DVNLP

In dieser Basisausbildung werden die Grundbausteine des NLP vermittelt, mit dem Ziel einer flexiblen Anwendung in einem fließenden
Kommunikations-, Beratungs- oder Therapieprozess.

Die Methoden werden demonstriert, ausführlich erklärt und in Kleingruppen im Rahmen von Selbsterfahrungsprozessen geübt.
Die Erfahrungen und Lernprozesse werden in der Gruppe geteilt und ausgewertet.

Termine

  •   NLP 1:   24.-25.11.2018
  •   NLP 2:   23.-24.02.2019
  •   NLP 3:   04.-05.05.2019
  •   NLP 4:   01.-02.06.2019
  •   NLP 5:   06.-07.07.2019
  •   NLP 6:   07.-08.09.2019
  •   NLP 7:   05.-06.10.2019
  •   NLP 8:   02.-03.11.2019
  •   NLP 9:   07.-08.12.2019
  •   Supervision:  18.-19.01.2020

Gebühr: 2000,- Euro für alle Seminare incl. 2 Tage Supervision

Seminarzeiten: Jeweils Samstag und Sonntag 10 – 17 Uhr

Seminarort: Aachen/ Düren

Vortrags- und Informationsabend: 12.09.2018 um 19 Uhr, Bildungswerk, Adalbertsteinweg 257, 52066 Aachen, www.bildungswerkAachen.de

Die Seminare sind offen für alle Berufsgruppen. Voraussetzungen für eine Teilnahme:

  • Bereitschaft, Neues zu lernen
  • Bereitschaft, sich auf Selbsterfahrung einzulassen.

Wichtiger Hinweis
Die Ausbildung ist für das Bildungsscheck-Verfahren anerkannt.
Der Bildungsscheck, ein Förderinstrument des Landes NRW,
kann sowohl von einzelnen Beschäftigten als auch von Firmen und Non – Profit – Unternehmen
in Anspruch genommen werden.
Das Land NRW übernimmt, nach Prüfung der Zulassungsbedingungen,
einen Teil der Ausbildungskosten.
Weitere Infos erhalten Sie beim Bildungswerk.

Inhalte

  • NLP 1 – Wahrnehmungstraining und Ankerprozesse

NLP 1 bietet praktische Möglichkeiten, Grundelemente des NLP kennenzulernen.
Hierzu gehört: Nonverbale Signale zu erkennen und sinnesspezifische Inhalte in der Sprache wahrzunehmen und nutzen zu lernen.
Guter Kontakt entsteht dann, wenn ein Vertrauensverhältnis gewährleistet ist, wenn das „subjektive Erleben der Welt“ der Gesprächspartner gewürdigt wird und wenn Feedback auf unterstützende und fördernde Art und Weise gegeben und empfangen werden kann.
Ein weiteres Thema ist das Zugänglichmachen von persönlichen Stärken, von Ressource-Erfahrungen, verknüpft mit der Frage: Wie können Ressource-Zustände in schwierigen Situationen genutzt werden? Das NLP bietet hierzu spezielle Methoden des Ankerns.

  • NLP 2 – Die Kunst des Fragens und der Zielbestimmung

Mit jeder Erfahrung sammeln wir eine ganze Reihe von konkreten Informationen in Form von Bildern, Geräuschen, Körpergefühlen und Emotionen. Wenn wir über unsere Erfahrung sprechen, ist es unmöglich, all das in Worte zu fassen, was wir erleben. Um verborgene bzw. verloren gegangene Informationen wieder ins Bewußtsein zu holen, bietet das NLP eine umfangreiche Sammlung von möglichen Fragestellungen, das sogenannte Meta-Modell der Sprache. Ein zweites Schwerpunktthema an diesem Wochenende ist das Experimentieren mit Zielvorstellungen.

  • NLP 3 – Die Kraft des Unbewussten

„Das Bewusstsein ist ein Verbraucher von Informationen, das Unbewusste ein Hersteller von Informationen. Trance ist ein Vermittler zwischen ihnen“ (nach M. Erickson).
Mit Hilfe von trance-induzierenden Sprachmustern ist es möglich, Kontakt zu unbewussten Teilen aufzunehmen und tiefe Entspannungszustände zu erfahren.Innere Ressourcen können durch die Kraft des Unbewussten intensiv erlebt und für alltägliche Situationen nutzbar gemacht werden.
Ein zweites Schwerpunktthema ist das Kreieren und Nutzen von therapeutischen Geschichten.

  • NLP 4 – Reframing

Die Wahrnehmungsperspektive bestimmt oftmals die Bedeutung, die wir einem Ereignis beimessen. Indem wir bestimmte Dinge z. B. in einem anderen Licht betrachten, unter einem neuen Gesichtspunkt sehen, oder Erlebnissen einen neuen Rahmen geben, schulen wir unsere geistige Beweglichkeit und schaffen Wahlmöglichkeiten für neue Verhaltensweisen. Verdeckte innere Konflikte können gelöst werden, indem es gelingt, die guten Absichten der streitenden inneren Teile zu würdigen und zu integrieren.

  • NLP 5 – Die Feinheiten der subjektiven Wahrnehmung

Erfahrungen sind auf subjektive Weise sinnesspezifisch verpackt.
Die Art und Weise der Verpackung bzw. Kodierung bestimmt wesentlich die Bedeutung und Intensität unseres Erlebens. Eine Einflussnahme auf das Erleben ist auf einer submodalen Wahrnehmungsebene möglich. Bei der Arbeit mit Submodalitäten geht es darum, die Details der eigenen subjektiven Wahrnehmung zu erkennen und gegebenenfalls im Rahmen eines spielerischen Prozesses zu verändern.

  • NLP 6 – Ganzheitliche Strategien

Im Vordergrund steht die Arbeit mit inneren Persönlichkeitsanteilen, die für träumen, handeln und denken zuständig sind. Durch einen Prozeß des Ausbalancierens schaffen wir die Basis für Kreativität und Flexibilität. Als Modell dient uns hierbei die Strategie von Walt Disney.
Des weiteren geht es um Zutaten und Abfolgen von Fähigkeiten, um Wege, eigene Talente auszubauen, und voneinander zu lernen.

  • NLP 7 – Zeit – Raum – Therapie

Im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen Blockaden und Ängste, die eine Prägung in der Vergangenheit erfahren haben. Analytische und systemische Konzepte unterstützen beim ressourcevollen Aufarbeiten der Vergangenheit. Ein wichtiger Bestandteil des Lernprozesses besteht darin, dass ein Heraustreten aus der Opferrolle erfahrbar wird und dadurch Potentiale für eine Lebensgestaltung in Gegenwart und Zukunft genutzt werden können.

  • NLP 8 – Erkennen und Verändern von einschränkenden Überzeugungen

Überzeugungen basieren auf persönlichen Erfahrungen. Persönliche Erfahrungen werden auf subjektive Weise interpretiert. „Eingefleischte“ und meistens unbewußte Überzeugungen entstehen, wenn die jeweilige Interpretation verallgemeinert wird, und so das Verhalten, Denken und Fühlen bestimmt. Überzeugungen bestimmen regulativ, wie wir das, was uns im Leben wichtig ist, verwirklichen oder nicht.
Wir lernen, Überzeugungen zu erkennen, ressourcevoll mit ihnen zu arbeiten, um so neue Gestaltungsmöglichkeiten für unser Leben zu eröffnen.

  • NLP 9 – Überblick, Präsentation und Zertifizierung

Den Abschluß der Seminarreihe bildet eine Zusammenfassung des Gelernten und ein Überblicksmodell zu den verschiedenen Methoden (SCORE).
Im Verlaufe eines Tests, in dem auf kreative Weise erlernte Methoden präsentiert werden, können die Bedingungen für ein Practitioner-Zertifikat des DVNLP (Deutscher Verband für NLP) entsprechend den aktuellen Richtlinien erfüllt werden.