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Grundlegende Haltungen und Methoden

Grundlegende Haltungen und Methoden

 

 

Zu einer grundlegenden Haltung im Umgang mit NLPt gehört selbstverständlich, dass ein Therapeut Rapportfähigkeiten nutzt, um einen verständnisvollen und liebevollen Kontakt zum Klienten zu initiieren.

Voraussetzung hierfür ist ein gesundes, wohltuendes „Eigenpacing“. (s.o.)

 

Ein Angleichen (Pacing) an die subjektiven Realitätskonstruktionen des Klienten hat folgende Aspekte:

  • die Achtung und Akzeptanz des Klienten in seinem So – sein
  • die Würdigung des Status Quo (der aktuellen Situation)
  • das aktive Zuhören bei der Beschreibung von Problem – und Zielkomponenten
  • Das Wahrnehmen und Utilisieren von analogen körpersprachlichen Botschaften (Augenbewegungen, Gesten, Mimik usw.)
  • Das Wahrnehmen und Utilisieren von sinnesspezifischen Inhalten in der Sprache
  • Das Wahrnehmen und Utilisieren von formulierten Identitätsaussagen, Überzeugungen, Werten, Fähigkeiten und Verhaltensweisen
  • Das Stellen von offenen Fragen aus einer neugierigen Forscherhaltung heraus

Aus den formulierten Aufträgen des Klienten ergeben sich in einem behutsamen und transparenten Abstimmungsprozess die therapeutischen Angebote.
An dieser Stelle sei erwähnt, dass der Begriff des „Leading“ hier ganz bewusst vermieden wird, weil er, wie ich finde, allzu sehr an direktiv – manipulative Praktiken erinnert.

Durch die NLP – Grundausbildungen ist der Therapeut geschult und erfahren im Umgang mit sprachlichen Formulierungen.
Er ist in der Lage, tilgende, generalisierende und verzerrende Äußerungen zu erkennen und zu hinterfragen.

 

Das Meta – Modell ist eine Sammlung von „klugen Fragen“.
Durch offenes Fragen wird dem Klienten die Möglichkeit eröffnet, Sprache wieder mit Erfahrung zu verbinden.

  • Das Meta-Modell ist ein hervorragendes Werkzeug, um
  • sinnlich konkrete Informationen zu sammeln von Ressource – und Problemaspekten,
  • hypnotisch wirkende Botschaften zu hinterfragen,
  • Bedeutungen zu klären,
  • Wahlmöglichkeiten zu erkunden.

Aus dem systemischen Denken weiß man, dass Verhaltensweisen und Symptome nicht nur als im Menschen ablaufende
Ereignisse zu sehen sind, sondern, dass sie immer auch eine Funktion in den wechselseitigen Beziehungsdefinitionen haben.

 

Das Zirkuläre Fragen ist hilfreich, um

  • Informationen über Beziehungsmuster zu sammeln,
  • Ideen über die Logik der Beziehungsdynamik und die bestehenden
    Spielregeln zu entwickeln

und ist eine hervorragende Ergänzung, um jenseits der Konkretisierung von subjektivem Erleben, Informationen über die
Auswirkungen und Reaktionen auf Verhaltensänderungen zu sammeln und die systemisch wirksamen Realitätskonstruktionen
in den therapeutischen Prozess einzubinden.

Gleichzeitig sorgt diese Einbindung für eine Transparenz der individuellen Landkarten in Bezug auf bestehende Überzeugungen, Werte, Meta – Programme usw.

Fragen dienen im therapeutischen Kontext als Werkzeug zum Sammeln von Informationen und gleichzeitig als Interventionsinstrument im Sinne einer Fokussierung der Aufmerksamkeit in eine bestimmte Richtung.

Dieser zweite Aspekt gilt insbesondere für alle Arten von Hypothetischen Fragen.
Der Klient wird zu Gedankenexperimenten eingeladen, um bestimmte Optionen durchzuspielen und zu erproben.

Zudem dienen hypothetische Fragen und deren Antworten im Sinne von neuen Ursache – Wirkungs – Konstruktionen dazu,
alte Muster zu unterbrechen und eine gewünschte Realität zu gestalten.

 

Im Öko – Check, sei es im Zuge eines Future – pacing oder im Zuge eines Past – pacing werden hypothetische Fragen genutzt, um Vor – und Nachteile von Verhaltens-, Denk- und Fühlweisen zu klären,
mögliche Auswirkungen von Veränderungen zu erforschen (was würde passieren ,wenn …) und Assoziation in gewünschtes Erleben zu ermöglichen.

 

Bei der Ziel- und Lösungsfokussierung sind hypothetische Fragen hilfreich, um Erfahrungswerte im Rahmen eines „so tun als ob“ zu sammeln:

Stell dir vor … (oder angenommen …)

  • Dein Problem wäre gelöst …
  • du hättest dein Ziel bereits erreicht …
  • ein Wunder würde geschehen …
  • es gäbe eine Wunschmaschine …
  • eine Zauberfee gäbe dir die Möglichkeit …
  • es gäbe einen Test, der beweisen würde …

Woran würdest du merken … ?
Woran würden Andere merken … ?

 

Eine weitere Frageform sei hier kurz erwähnt: das dichotome Fragen:
Durch das Anbieten 2er oder mehrerer Alternativen wird der Klient im Rahmen von kreativen Such – und Finde – Prozessen angeregt,
seine innere Weisheit für eine hilfreiche Antwort zu nutzen.

 

 

Das Umkehrmodell des Meta – Modells ist das Miltonmodell der Sprache:
Durch die bewusste Nutzung von Tilgungen, Verallgemeinerungen und Verzerrungen in einem eher unspezifischen Sprachgerüst werden dem Klienten permissive Angebote auf der Prozessebene gemacht.

Die konkreten Inhalte des Erlebens wählt der Klient aus seiner eigenen
Erfahrungswelt.
Die Verwendung von Prozesssprache induziert und verstärkt Trance – Zustände, und unterstützt den Klienten dabei, eigene Ressourcen, ungenutzte Potentiale und Selbstheilungskräfte zu aktivieren.

 

Die Definition von Trance – Phänomenen und hypnotischen Zuständen ist in der modernen Hypnotherapie und in der NLPt recht weit gefasst.

So geht man davon aus, dass alle Arten von Interpretationen und Bewertungen von Erfahrungen (sowohl gedankliche als auch emotionale Bewertungen) im Sinne von Eigensuggestionen trance – induzierend wirken.

Gemeinsame charakteristische Merkmale von Trance – Zuständen sind:

  • fokussierte Aufmerksamkeit
  • unwillkürliches Erleben („Es geschieht“ anstatt „Ich mache“)
  • Assoziation

Problemzustände werden von Klienten häufig so beschrieben, dass unwillkürliche Prozesse ablaufen, die sich den Steuerungsversuchen des Bewusstseins eher entziehen.

Es gibt also Trance – Zustände, die eher hilfreich sind im Sinne einer Aktivierung eigener Kompetenzen, und Trance – Zustände, die eher einschränken.

 

Man spricht auch von Lösungstrancen und Problemtrancen.
Die therapeutische Zielrichtung lautet hier:

  • De – hypnotisierung im Falle einer Problem – Trance (Dissoziation)
  • Induktion und Vertiefung im Falle einer ressourcevollen Lösungstrance (Assoziation)

Zum Grundhandwerkszeug des NLP – Therapeuten gehört es, dem Klienten angesichts von Problemtrancen
(und dies gilt vor allem in Bezug auf traumatische Erfahrungen, Phobien, und alle Arten von Angst-, Stress- und Schmerzsymptomatik) Dissoziation anzubieten.

 

 

Dissoziation ermöglicht es dem Klienten,

Sich selbst in dem gegenwärtigen Erfahrungskontext von außen zu betrachten

Überblick über das Geschehen zu bekommen

Das Geschehen aus einer anderen Perspektive zu reflektieren und angemessen zu bewerten

  • Missverständnisse zu klären
  • miteinander verknüpfte Reize zu entkoppeln (z.B. werden bei Phobien visuell – kinästhetische Verknüpfungen entkoppelt)

 

Assoziation ist immer dann sinnvoll, wenn es um ressourcevolles, bzw. gewünschtes Erleben geht.

Eine therapeutische Methode, die sich an Lösungen orientiert, zielt gerade angesichts von „Problemtrancen“ darauf ab,
Ausnahmen vom Problemerleben im Sinne einer Aktivierung von Kompetenzmustern erlebbar zu machen und diese mit
physiologischen Parametern zu verknüpfen. (Anker)

Es hat sich als sinnvoll und hilfreich erwiesen, die Kommunikation mit dem Klienten auf 2 Ebenen zu führen:

  • auf der Ebene des bewussten Verstandes und
  • auf der Ebene unwillkürlicher Kompetenz

Der bewusste Verstand kann an einem Entwicklungsprozess beobachtend und reflektierend beteiligt sein, während auf der Ebene des unwillkürlichen oder intuitiven Wissens bestimmte Prozesse in Gang gesetzt werden, die den Klienten dabei unterstützen, Ressourcen und Kompetenzen für eine gute Lösung zu aktivieren.

 

 

Arbeit mit einschränkenden Überzeugungen

Überzeugungen sind Teil der persönlichen inneren Landkarten eines Menschen und im therapeutischen Kontext zu verstehen als persönliche Bedeutungsgebung bzw. generalisierte Interpretation von Erfahrung, die das Verhalten, Denken und Fühlen bestimmt.

Einschränkende Überzeugungen werden von Klienten meistens formuliert als

  • Ursache – Wirkungs – Zusammenhänge oder komplexe Äquivalenzen,
    in denen verschiedene Einzelaspekte auf spezifische, komplexe Weise miteinander verknüpft sind.
  • Glaubenssysteme und Zuschreibungen von wichtigen Bezugspersonen, die im Verlauf der Sozialisation als Botschaften über sich selbst und die Welt gelernt und verinnerlicht wurden, und in ihrer negativen Wirkung Verunsicherung und Selbstabwertung zur Folge haben.

Überzeugungen sind nicht auf Logik aufgebaut, sondern auf konkreten Erlebnissen.
Prägende Erlebnisse können in der NLPt – Arbeit im Sinne einer De – Hypnotisierung aufgedeckt, analysiert und zu einer Lösung hin entwickelt werden.

In der NLPt gibt es eine ganze Sammlung von effektiven Methoden zur Ausbalancierung von negativ wirkenden Bewertungen (meist kinästhetischer Art) von früheren Erfahrungen und Traumata, genannt Re-imprinting.

 

 

Reparenting, assoziierte und dissoziierte Zeitlinienarbeit, sind nur einige Möglichkeiten aus einem großen Repertoire,
die therapeutisch genutzt werden, um Themen auf eine wertschätzende (und auch die Geschichte des Klienten wertschätzende) Art ressourcevoll aufzuarbeiten und in eine Lösungsrichtung zu entwickeln.

Zur persönlichen Geschichte des Klienten gehört neben dem aktuellen sozialen Kontext auch seine Herkunftsfamilie.
Ist nun das Thema so beschaffen, dass eine Leid erzeugende Familienstruktur prägend bis in die Gegenwart wirkt, so ist es auch sinnvoll, die Logik der systemischen Dynamik zu verstehen und in den Prozess einzubinden.

Menschen, die unter vergangenen Ereignissen leiden, regredieren oft spontan in frühere Lebensphasen.
Diese Spontanregression des Klienten kann mit Hilfe der kinästhetischen Anker utilisiert werden, um die Orientierung auf das Grundgefühl, das mit dem Problem verbunden ist, zu ermöglichen.

Ein reichhaltiges Repertoire steht hier für die Bearbeitung systemischer Konstellationen zur Verfügung:

  • Klassische Skulpturarbeit (Virginia Satir)
  • verschiedene Formen der Familienrekonstruktion
  • Strukturaufstellungen mit Repräsentanten
  • Kreative Arbeit mit Raumankern, Gegenständen, Symbolen
  • Hypnosystemisches Arbeiten

Wie schon erwähnt, lernen Menschen im Zuge der Reifung ihrer Identität im Rahmen eines Sozialisationsprozesses Überzeugungen,
Einstellungen, Verhaltensweisen von wichtigen Bezugspersonen. Man kann folglich annehmen, dass sich durch den Vorgang der
Internalisierung Instanzen bilden, die ihren spezifischen Platz in der inneren Psychogeographie einnehmen.

 

 

Das Modell der inneren Persönlichkeitsanteile zeichnet sich in der NLPt allerdings im Gegensatz zu anderen therapeutischen Disziplinen durch eine offene Architektur aus, die ohne festgelegte und vorbestimmte Ich – Zustände auskommt.

Therapeutisch sinnvoll ist oft die Externalisierung von internalen Instanzen im Rahmen eines kreativen Entwicklungsprozesses.
Strukturaufstellungen, die Arbeit mit Raumankern, Gegenständen und Symbolen, hat sich im Umgang mit inneren Systemen als ebenso
hilfreich erwiesen wie im Umgang mit äußeren Systemen.

 

Die Grundstruktur des Verhandlungsreframings erlaubt es dem Klienten, innere Konflikte (zwischen sich bekämpfenden Instanzen) auf eine beide Seiten würdigende Weise zu lösen.
Ein wichtiges Element in diesem Lösungsprozess ist die Würdigung der positiven Absichten (für das Gesamtsystem) beider Seiten.

 

Innere Landkarten bilden nicht nur die individuellen Überzeugungen und Einstellungen von wichtigen Personen ab, sondern auch die Interaktionsmuster im System und die entsprechenden Metaprogramme.

Metaprogramme sind dichotome Muster der Wahrnehmung und Informations- verarbeitung, die als einflussreiche Determinanten der Persönlichkeit Orientierung in der Welt ermöglichen.

Metaprogramme stellen ein Bindeglied zwischen den Logischen Ebenen Glauben/Werte – Fähigkeiten und Glauben/Werte – Identität dar.

Die Strukturierung von Meta – Programmen basiert auf den Untersuchungen C.G. Jungs zu den psychologischen Typen.

Die NLPtherapeutische Zielrichtung ist hier die Ausbalancierung einseitiger Programmierungen, bzw. die Entwicklung in die eher vernachlässigte Richtung, z.B.

  • von WEG VON (Problem) zu HIN ZU (Ziel, Lösung)
  • von NOTWENDIG (Zwänge, Druck, Stress) zu MÖGLICH (Wahlfreiheit)
  • von ENTWEDER – ODER zu SOWOHL ALS AUCH
  • von STATISCH zu BEWEGLICH, usw.

so dass durch die Balancierung dem Klienten wieder Wahlmöglichkeiten im Denken, Fühlen und Handeln zugänglich werden.

 

Mit inneren Wahrnehmungsbausteinen befasst sich auch die NLPt – Strategiearbeit.

 

Innere Strategien sind beschrieben als mentale Erfahrungsketten, die meist auf einer unbewussten Ebene ablaufen.
Durch den Vorgang des Elicitierens im Rahmen eines Interviews (s. auch oben: 2 Ebenen – Kommunikation) wird eine geordnete Reihenfolge der Aktivität der Repräsentationssysteme deutlich.

Entpuppt sich eine Strategie als Problemstrategie, so geht es darum, herauszufinden, welche Veränderungen gewünscht sind,
und wie diese ökologisch vertretbar integriert werden können.

Es sei auch an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass eine Problemstruktur ein vielleicht über Jahre und Jahrzehnte hin eingeübtes Muster ist, das als „Fähigkeit“ auch Würdigung braucht.

 

So gilt beim Verändern von Problemstrategien in Lösungsstrategien die einfache Grundformel: so wenig wie möglich und so viel wie nötig.

NLPt befasst sich mit den individuellen und systemischen Konstruktionen der Realität.
Und hierbei wird von einer großen Kompetenz in Bezug auf Gestaltungsmöglichkeiten und Veränderungspotentiale beim Klienten ausgegangen.

„Alle Ressourcen für Veränderung sind bereits vorhanden“, lautet ein wichtiger NLPt – Grundsatz.

Therapeutisches Know how unterstützt den Klienten bei einer sinnvollen Neustrukturierung von Erfahrungs- und Wahrnehmungselementen auf einer sinnesspezifischen und sinnes – submodalen Ebene und initiiert einen aktiven, lebendigen Lernprozess, der eine Lösung zum Ziel hat, die für den Klienten anstrebenswert und auch realisierbar ist.

Da Menschen vor allem durch Erfahrung lernen, ist es das Ziel jeglicher NLPt – Arbeit, Lösungen erlebbar zu machen.

Zur Aufgabe des Therapeuten gehört es, entsprechende Rituale anzubieten, die dies ermöglichen und das Konstruktive zum Inhalt haben.

NLP- Practitioner DVNLP

NLP – Practitioner DVNLP 2014 – 2016 in AACHEN

 

In dieser Basisausbildung werden die Grundbausteine des NLP vermittelt, mit dem Ziel einer flexiblen Anwendung in einem fließenden Kommunikations-, Beratungs- oder Therapieprozess.

Die Methoden werden demonstriert, ausführlich erklärt und in Kleingruppen im Rahmen von Selbsterfahrungsprozessen geübt. Die Erfahrungen und Lernprozesse werden in der Gruppe geteilt und ausgewertet.

 

Termine

  •   NLP 1:   22.-23.11.2014
  •   NLP 2:   10.-11.01.2015
  •   NLP 3:   28.02.-01.03.2015
  •   NLP 4:   02.-03.05.2015
  •   NLP 5:   20.-21.06.2015
  •   NLP 6:   22.-23.08.2015
  •   NLP 7:   26.-27.09.2015
  •   NLP 8:   31.10.-01.11.2015
  •   NLP 9:   05.-06.12.2015
  •   Supervision:   16.-17.01.2016

 

Gebühr: 2000,- Euro für alle Seminare incl. 2 Tage Supervision

 

Seminarzeiten: Jeweils Samstag und Sonntag 10 – 18 Uhr

 

Seminarort: Bildungswerk, Adalbertsteinweg 257, 52066 Aachen,   www.bildungswerkAachen.de

 

Vortrags- und Informationsabende: 29.09.2014 um 20 Uhr und 29.10.2014 um 20 Uhr, Bildungswerk, Adalbertsteinweg 257, 52066 Aachen

 

Die Seminare sind offen für alle Berufsgruppen. Voraussetzungen für eine Teilnahme:

  • Bereitschaft, Neues zu lernen
  • Bereitschaft, sich auf Selbsterfahrung einzulassen.

 

Wichtiger Hinweis
Die Ausbildung ist für das Bildungsscheck-Verfahren anerkannt.
Der Bildungsscheck, ein Förderinstrument des Landes NRW,
kann sowohl von einzelnen Beschäftigten als auch von Firmen und Non – Profit – Unternehmen
(mit bis zu 250 Beschäftigten) in Anspruch genommen werden.
Das Land NRW übernimmt, nach Prüfung der Zulassungsbedingungen,
die Ausbildungskosten bis zu einer Höhe von 2000€ pro Bildungsscheck.
Weitere Infos erhalten Sie beim Bildungswerk.

 

Hier erhalten Sie die vollständige Ausschreibung als PDF

 

Inhalte

  • NLP 1 – Wahrnehmungstraining und Ankerprozesse

NLP 1 bietet praktische Möglichkeiten, Grundelemente des NLP kennenzulernen.
Hierzu gehört: Nonverbale Signale zu erkennen und sinnesspezifische Inhalte in der Sprache wahrzunehmen und nutzen zu lernen.
Guter Kontakt entsteht dann, wenn ein Vertrauensverhältnis gewährleistet ist, wenn das „subjektive Erleben der Welt“ der Gesprächspartner gewürdigt wird und wenn Feedback auf unterstützende und fördernde Art und Weise gegeben und empfangen werden kann.
Ein weiteres Thema ist das Zugänglichmachen von persönlichen Stärken, von Ressource-Erfahrungen, verknüpft mit der Frage: Wie können Ressource-Zustände in schwierigen Situationen genutzt werden? Das NLP bietet hierzu spezielle Methoden des Ankerns.

  • NLP 2 – Die Kunst des Fragens und der Zielbestimmung

Mit jeder Erfahrung sammeln wir eine ganze Reihe von konkreten Informationen in Form von Bildern, Geräuschen, Körpergefühlen und Emotionen. Wenn wir über unsere Erfahrung sprechen, ist es unmöglich, all das in Worte zu fassen, was wir erleben. Um verborgene bzw. verloren gegangene Informationen wieder ins Bewußtsein zu holen, bietet das NLP eine umfangreiche Sammlung von möglichen Fragestellungen, das sogenannte Meta-Modell der Sprache. Ein zweites Schwerpunktthema an diesem Wochenende ist das Experimentieren mit Zielvorstellungen.

  • NLP 3 – Die Kraft des Unbewussten

„Das Bewusstsein ist ein Verbraucher von Informationen, das Unbewusste ein Hersteller von Informationen. Trance ist ein Vermittler zwischen ihnen“ (nach M. Erickson).
Mit Hilfe von trance-induzierenden Sprachmustern ist es möglich, Kontakt zu unbewussten Teilen aufzunehmen und tiefe Entspannungszustände zu erfahren.Innere Ressourcen können durch die Kraft des Unbewussten intensiv erlebt und für alltägliche Situationen nutzbar gemacht werden.
Ein zweites Schwerpunktthema ist das Kreieren und Nutzen von therapeutischen Geschichten.

  • NLP 4 – Reframing

Die Wahrnehmungsperspektive bestimmt oftmals die Bedeutung, die wir einem Ereignis beimessen. Indem wir bestimmte Dinge z. B. in einem anderen Licht betrachten, unter einem neuen Gesichtspunkt sehen, oder Erlebnissen einen neuen Rahmen geben, schulen wir unsere geistige Beweglichkeit und schaffen Wahlmöglichkeiten für neue Verhaltensweisen. Verdeckte innere Konflikte können gelöst werden, indem es gelingt, die guten Absichten der streitenden inneren Teile zu würdigen und zu integrieren.

  • NLP 5 – Die Feinheiten der subjektiven Wahrnehmung

Erfahrungen sind auf subjektive Weise sinnesspezifisch verpackt.
Die Art und Weise der Verpackung bzw. Kodierung bestimmt wesentlich die Bedeutung und Intensität unseres Erlebens. Eine Einflussnahme auf das Erleben ist auf einer submodalen Wahrnehmungsebene möglich. Bei der Arbeit mit Submodalitäten geht es darum, die Details der eigenen subjektiven Wahrnehmung zu erkennen und gegebenenfalls im Rahmen eines spielerischen Prozesses zu verändern.

  • NLP 6 – Ganzheitliche Strategien

Im Vordergrund steht die Arbeit mit inneren Persönlichkeitsanteilen, die für träumen, handeln und denken zuständig sind. Durch einen Prozeß des Ausbalancierens schaffen wir die Basis für Kreativität und Flexibilität. Als Modell dient uns hierbei die Strategie von Walt Disney.
Des weiteren geht es um Zutaten und Abfolgen von Fähigkeiten, um Wege, eigene Talente auszubauen, und voneinander zu lernen.

  • NLP 7 – Zeit – Raum – Therapie

Im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen Blockaden und Ängste, die eine Prägung in der Vergangenheit erfahren haben. Analytische und systemische Konzepte unterstützen beim ressourcevollen Aufarbeiten der Vergangenheit. Ein wichtiger Bestandteil des Lernprozesses besteht darin, dass ein Heraustreten aus der Opferrolle erfahrbar wird und dadurch Potentiale für eine Lebensgestaltung in Gegenwart und Zukunft genutzt werden können.

  • NLP 8 – Erkennen und Verändern von einschränkenden Überzeugungen

Überzeugungen basieren auf persönlichen Erfahrungen. Persönliche Erfahrungen werden auf subjektive Weise interpretiert. „Eingefleischte“ und meistens unbewußte Überzeugungen entstehen, wenn die jeweilige Interpretation verallgemeinert wird, und so das Verhalten, Denken und Fühlen bestimmt. Überzeugungen bestimmen regulativ, wie wir das, was uns im Leben wichtig ist, verwirklichen oder nicht.
Wir lernen, Überzeugungen zu erkennen, ressourcevoll mit ihnen zu arbeiten, um so neue Gestaltungsmöglichkeiten für unser Leben zu eröffnen.

  • NLP 9 – Überblick, Präsentation und Zertifizierung

Den Abschluß der Seminarreihe bildet eine Zusammenfassung des Gelernten und ein Überblicksmodell zu den verschiedenen Methoden (SCORE).
Im Verlaufe eines Tests, in dem auf kreative Weise erlernte Methoden präsentiert werden, können die Bedingungen für ein Practitioner-Zertifikat des DVNLP (Deutscher Verband für NLP) entsprechend den aktuellen Richtlinien erfüllt werden.