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NLP- Master DVNLP + Master- Coach DVNLP + Psychosoziale Beratung, 2014-2017

Kombinierte Zertifikats-Ausbildung NLP- Master DVNLP

+ Master- Coach DVNLP + Psychosoziale Beratung, 2014-2017

 

Die vollständige Ausschreibung erhalten Sie hier als PDF

 

 

Liebe Interessenten,

 

in dem vorliegenden Ausbildungskonzept sind die Inhalte von NLP- Master- Ausbildung und Coaching- Ausbildung zusammengefasst.

Das Konzept bietet Ihnen durch seine einmalige Kombination von Methoden eine solide  Grundlage für die professionelle Arbeit mit Klienten, sowohl im Coaching– Bereich als auch im Bereich der Psychosozialen Beratung.

Menschen in beratender Tätigkeit benötigen eine Vielzahl von fachlichen Fähigkeiten, u.a. die Fähigkeit

 

  • professionell zu kommunizieren
  • mit den Klienten empathisch und wertschätzend umzugehen und die Beziehung konstruktiv und zieldienlich zu gestalten
  • Anliegen und Konflikte der Klienten ernst zu nehmen
  • Problemerleben und problematische Beziehungsmuster anhand der Kontextbedingungen zu verstehen und zu würdigen
  • die Dynamik zirkulärer Prozesse zu erkennen
  • Kompetenzen und Potentiale Ihrer Klienten nutzbar zu machen
  • realistische Ziele und Entwicklungsmöglichkeiten zu erarbeiten
  • Konsensverfahren und Problemlösungsmethoden kompetent anzuwenden
  • Lösungserleben zu initiieren und daraus resultierende Verhaltensschritte zu unterstützen

Methodische Vielfalt in Kombination mit der Bereitschaft zur persönlichen Entwicklung ist der Garant dafür, auf unterschiedliche Kontexte flexibel reagieren und in der Arbeit mit unterschiedlichen Menschen kompetent agieren zu können. Die hier integrierten Methoden  ergänzen sich hervorragend in ihren Konflikt- Lösungs- Strategien:

 

NLP/ Neurolinguistische Psychotherapie/ Systemische Therapie/ Lösungsorientierte Therapie/ Erickson´sche Hypnotherapie/ Supervision

 

Alle Methoden zusammen bilden eine reichhaltige Grundlage zur Entwicklung Ihrer Beraterkompetenz und bieten Ihnen ein effektives Instrumentarium für die professionelle Gestaltung von Beratungsprozessen.

 

Die Ausbildung gliedert sich in 4 Module.

Im ersten Modul „Grundelemente für die Arbeit mit Klienten“ wird die Basis für professionelle  Beratungs- Arbeit geschaffen. Folgende Aspekte sind wichtig:

 

Gewährleistung einer offenen wertschätzenden Haltung des Begleiters zum Klienten

Fähigkeit zur Selbstreflektion

Kompetenzen im Pacing/ Leading bzw. bei der Utilisation von relevanten Informationen

Fähigkeit zu elicitieren:

 

  • was genau für den Klienten problematisch ist und welche Themen hinter dem Problemerleben stehen
  • welche signifikanten Ereignisse zugrunde liegen
  • welche Funktion das Problemerleben hat und welche Auswirkungen es gibt

 

Fähigkeit zu klären:

 

  • welche Erwartungen und Hoffnungen der Klient hat
  • welche Interventionsangebote sinnvoll sind und welche Vereinbarungen daraus resultieren

 

Fähigkeit zu erarbeiten:

 

  • welche Ziele der Klient hat und was am Erreichen des Ziels wichtig ist
  • welche Kompetenzen und Ressourcen genutzt werden können

 

Fähigkeit, zur Aufmerksamkeits- Fokussierung einzuladen:

 

  • welche bisherigen Lösungsversuche es gab und wie damit umgegangen wurde
  • welche Kriterien eine Lösung hat und welche konkreten Schritte sinnvoll sind
  • welche Auswirkungen Lösungen haben werden in Bezug auf das eigene Leben, auf Andere, auf Beziehungen …

 

Fähigkeit,

 

  • positiv zu konnotieren, Rückmeldungen zu geben und Aufgaben abzusprechen

 

Im 2. Modul „Neurolinguistische und hypnotherapeutische Kompetenzen

geht es um die Erweiterung des Methoden- Repertoires:

 

  • Die Arbeit mit Werte- Haltungen und Überzeugungen wird ergänzt durch die Arbeit mit den komplexen Meta- Programmen
  • „die Strategie innerer Prozesse“ lädt dazu ein, sowohl ein Modelling von wünschenswerten Fähigkeiten und persönlichen Qualitäten durchzuführen, als auch „Problemstrategien“ zu elicitieren,  Zusammenhänge zu verstehen und gewünschte Veränderungen zu installieren.

 

Der ericksonische Ansatz bietet weit über das Milton- Modell hinaus effektive Interventionsmöglichkeiten für den beruflichen Kontext.

Insbesondere sei hier der „hypnosystemische“ Aspekt hervorgehoben, bei dem es um

eine kooperative Wertschätzung bzw. um eine 2- Ebenen- Kommunikation sowohl  bewusster Instanzen als auch unbewusster Instanzen geht.

 

Das Systemische Modul ist eine sinnvolle und notwendige Ergänzung:

Systemi­sches Denken lehrt uns, neben dem persönlichen Erleben auch die Beziehungen eines Menschen zu beachten und den Kontext verschiedener komplexer und miteinander verbun­dener Kommunikations- und Interaktions- Muster zu berücksichtigen.

 

Ein menschliches Wesen ist Teil eines Ganzen, das von uns Univer­sum genannt wird, ein Teil, der in Raum und Zeit begrenzt ist. Er er­fährt seine Gedanken und Gefühle als abgetrennt vom Rest – eine Art optische Täuschung seines Bewusstseins. Dieser Irrtum ist eine Art Gefängnis für uns, das uns auf unsere persönlichen Wünsche be­schränkt und unsere Zuneigung auf nur die wenigen, die uns am nächsten stehen. Unsere Aufgabe muss sein, uns aus diesem Gefängnis zu befreien, indem wir den Kreis unseres Mitgefühls so ausweiten, dass wir damit alle lebenden Wesen und die gesamte Natur in ihrer Schönheit umarmen.                                        

 Albert Einstein

 

Aus systemischer Sicht wird der Konflikt eines Menschen weniger aus seiner Lebensgeschichte heraus (vertikale Ebene), sondern als Ausdruck eines Beziehungsproblems (horizontale Ebene) verstanden. Die rein individuelle Sichtweise wird durch ein Systemverständnis ergänzt.

Informationen werden verstanden als Mitteilungen von Unterschieden.

 

Die systemische Intervention zielt darauf ab, Anstöße zu geben, damit gemeinsam hilfreiche Interaktionsmuster entwickelt werden können, die eine Veränderung in die gewünschte Richtung möglich machen.

 

 

Im Abschlussmodul geht es um die Erwartungen an die Zukunft und das eigene Rollenverständnis als professionelle(r) BeraterIn .

 

In der gesamten Ausbildung wird mit Fallbeispielen aus der Beratungspraxis gearbeitet.

 

 

Grundelemente für die Arbeit mit Klienten

 

Rollen und Haltungen des Begleiters/Beraters und die Beziehungsgestaltung zum Klienten (Seminar 1)               

 

  • Gegenüberstellung Beratung / Psychotherapie
  • Realitätskonstruktionen des Klienten
  • Unterschiedsbildung und Logische Ebenen
  • Verschiedene Beratungs- Haltungen
  • Rollenverständnis (orientiert an eigenen Zielen, Werten, Überzeugungen …)
  • Grundzüge der kooperativen Beratung
  • Psychohygiene
  • Verhaltenskategorien bei Klienten
  • Pacing/Leading bzw. Utilisation von nonverbalen und verbalen Informationen

 

Die Kunst des Fragens (Seminar 2)                                                                

 

  • Funktion von Fragen im Beratungskontext
  • Grundlegende Fragen des Bewahrens und Gestaltens
  • Sinnesspezifische und neurolinguistische Fragen
  • Unterschiedsbildende Fragen
  • Beschreibende, erklärende, bewertende Fragen
  • Strategische Fragen
  • Zirkuläre Fragen
  • Hypothetische Fragen
  • Evozierende Fragen und paradoxe Fragen
  • Reframing – Fragen
  • Fragen anhand der Logischen Ebenen
  • Kontextbezogene Anwendung

 

Phasen einer Beratungs Sitzung (Seminare 3+4)

 

  • Schritte zu einem verständnis- und vertrauensvollen Kontakt
  • Professionelle Gesprächsführung anhand einer Meta- Struktur
  • Würdigung der „Landkarten“ des Klienten
  • Aspekte des Erstgesprächs
  • Problembestimmung: Ebenen und Funktion des Problemerlebens, Auswirkungen
  • Zielbestimmung: Kriterien für Ziele, dahinter liegende Werte
  • Auftragsklärung: Erwartungen des Klienten und Interventionsangebote
  • Lösungsgestaltung: bisherige Lösungsversuche, Kriterien für sinnvolle Lösungen, hypothetische Lösungsszenarien
  • Auswirkungen
  • Abschluss: (Rückmeldungen, Aufgaben)
  • Eine vollständige Beratungssitzung, Supervision

 

Neurolinguistische und hypnotherapeutische Kompetenzen

 

Werte- Haltungen, Überzeugungen (Seminar 5)                                                   

 

  • Werte, ausgeblendete Werte und die Werte dahinter
  • „Beziehungsgestaltung“ persönlicher Werte
  • Werte- Hierarchie
  • Überzeugungen als Ursache- Wirkungs- Aussagen
  • Kernüberzeugungen der Identität

 

Die Strategie innerer Prozesse (Seminar 6)

 

  • Mentale Mikro- Strategien als diagnostisches Instrument
  • Grundlagenmodelle zum Verständnis innerer Prozesse/Realitätskonstruktionen
  • Persönliche Denk- und Fühlmuster erkennen
  • Analyse von Problemsequenzen
  • Modellbildung von Fähigkeiten
  • Entwicklung von Lösungsstrategien

 

Gestaltung von Trance- Phänomenen (Seminare 7-10)                                                                

 

  • Grundlagen für Trance- Prozesse: Was ist Trance, Hypnose, das Unbewusste ?
  • Hypnotherapeutische Ansätze
  • Sprachmodelle im Überblick
  • Trance- Induktionen
  • Trance als natürliches, alltägliches Phänomen
  • Zielaussagen, Werte und Meta- Ziele als Grundlage für Trance- Induktionen
  • Kooperation zwischen bewussten und unbewussten Instanzen
  • Bewusst – Unbewusst – Dissoziation, Analoges Markieren
  • Klassische NLP- Prozesse (z.B. Anker verschmelzen) in Trance
  • Problembestimmung und Zielerfüllung auf der Basis der 2- Ebenen- Kommunikation
  • Kommunikation mit einem Symptom oder einer Körper- Instanz
  • Einstreutechnik
  • Utilisation von ideomotorischen Signalen
  • Methoden der Selbsthypnose
  • Problem und Lösung kinästhetisch
  • Symbolisierung von ErfahrungswertenEin Ort der optimalen Selbstentfaltung
  • Arbeit mit Phobien und Allergien
  • Biographisches Arbeiten: Zugang zu prägenden Erfahrungen
  • Umgang mit Zuschreibungen und Eigensuggestionen
  • Spontan- Regression, Zeitlinie
  • vernachlässigtes und kognitives Selbst
  • Re- Parenting, Verinnerlichte Zuweisungen
  • Zeit- Progressions- Methoden
  • Zielerfüllung, Future Pacing
  • Fokussierung auf das Lösungserleben
  • Die Wunderfrage nach De Shazer
  • Variationen der Wunderfrage
  • Einbettung der Wunderfrage in hypnotherapeutisches Setting
  • Gestaltung von Metaphern und Integration in Trance- Prozesse                               

 

 Vernetzung verschiedener Aspekte und Methoden (Seminare 11-12)

 

  • Die Logischen Ebenen als transparentes Instrument für Diagnose und Intervention
  • Arbeit mit Persönlichkeitsanteilen (Das Problem ist nur ein Teil von mir …)
  • Kompass der Psyche, Komplexe Meta- Programme, Ausbalancieren von Gegensätzen
  • Erweiterte Programme der Quantenpsychologie
  • 3 zentrale Dimensionen innerer Programmierung
  • Ausgleichen von Gegensätzen (Balancieren von Sinnespräferenzen, Submodalitäten, Meta- Programmen, Wahrnehmungspositionen, Persönlichkeits- Anteilen)
  • Abwägen von Zielvarianten und daraus resultierende Verhaltensoptionen
  • Die Frage der Auswirkung von Veränderung und Nicht – Veränderung (Ökologie)
  • Erreichte Erfolge in den gegenwärtigen und zukünftigen Lebenskontext transferieren, daraus resultierende Verhaltensschritte
  • Umgang mit komplexen Verkoppelungen von Informationen
  • Kontextbezogene Anwendung, Supervision

 

Der systemische Ansatz als notwendige Ergänzung von NLP und Hypnotherapie im Beratungs- Kontext

 

Systemisches Arbeiten mit Einzelpersonen (Seminar 13) 

 

  • Ganzheitliches Denken, systemische Grundbegriffe
  • Soziogramm- Arbeit anhand von einschränkenden Überzeugungen und signifikanten Prägungserfahrungen
  • System- Aufstellungen mit Figuren
  • Aufstellung innerer Instanzen mit Figuren
  • Parts Party

 

Systemisches Arbeiten mit Paaren und Familien (Seminar 14)

 

  • Zirkuläre Interviews
  • Werte und Ziele in der Partnerschaft
  • Meta- Spiegel: Analyse von Problemen aus der Dissoziation
  • Paar- Beratung anhand einer Problem- Lösungs- Struktur
  • Satir- Haltungen in Paar- Gesprächen
  • Das Zusammenspiel von persönlichen Mustern in der Partnerschaft
  • Das Verhältnis von persönlichem Freiraum und Gemeinsamkeit
  • Triangulation und pathogene Triaden

 

Skulpturarbeit (Seminare 15-16)

 

  • Repräsentierende Wahrnehmung: Aufstellung mit Repräsentanten
  • Aufstellung von Familiensystemen
  • Familienrekonstruktion mit ALTER EGO
  • Aufstellung von inneren Anteilen
  • Strukturaufstellungen

 

Systemisches Arbeiten mit Gruppen und Teams  (Seminar 17) 

 

  • Aufstellung von Teams, Teamchoreographie
  • Skalierung von Teamprozessen
  • Rollen im Team
  • Phasen der Teamentwicklung
  • Kreative Gestaltung von Team- Prozessen
  • Reflecting Team
  • Kontextbezogene Anwendung, Supervision

 

 

Berater- Profile (Seminar 18)

 

  • Eigenes Rollenverständnis: Erwartungen, Stärken, Werte- Haltungen, Selbstbilder
  • Erarbeiten eines Berater- Profils: was gilt es zu bewahren, was zu verändern ?
  • Entwicklung von Beratungs- Konzepten
  • Fälle aus der Beratungspraxis
  • Live- Prozesse mit Klienten, kontextbezogene Anwendung
  • Zertifizierung  und Abschlussfeier

 

Bildungsscheck

 

Die Ausbildung ist bildungsscheck- berechtigt und wird entsprechend subventioniert. Der Bildungsscheck ist ein Förderinstrument des Landes NRW.
Nach Prüfung der Zulassungsbedingungen übernimmt das Land NRW
einen Teil der Ausbildungskosten. Weitere Infos erhalten Sie auf Anfrage.

 

Zertifizierung

 

Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung vergeben wir die Zertifikate:

 

–      NLP- MASTER, DVNLP und

–      MASTER- COACH, DVNLP

–      PSYCHOSOZIALER BERATER, PSYCHOSOZIALE BERATERIN (bei Nachweis eines Practitioner- Zertifikates oder Teilnahme an den Seminaren 1,4,5,7,8 einer NLP- Pract.- Ausbildung)

 

Voraussetzung für die Zertifizierung:

 

Teilnahme an allen Seminaren, eine Live- Supervision vor der Gruppe, Erstellung einer schriftlichen Hausarbeit (Beschreibung des persönlichen Beraterprofils, eines eigenen Konzepts und 3 Falldokumentationen)

 

Gesamtumfang und Kosten

 

–      40 Tage (9 + 17 + 11 + 3)

–      110,- € / Seminartag

 

Termine

 

Grundelemente für die Arbeit mit Klienten

 

15.-16.11.2014     17.-18.01.2015     07.-08.03.2015     25.-26.04.2015     09.05.2015

 

Neurolinguistische und hypnotherapeutische Kompetenzen

 

13.-14.06.2015     15.-16.08.2015     19.-20.09.2015     24.-25.10.2015     14.-15.11.2015          19.-20.12.2015     23.-24.01.2016     27.-28.02.2016     09.04.2016

 

Der systemische Ansatz

 

07.-08.05.2016     11.-12.06.2016     09.-10.07.2016     03.-04.09.2016     29.-30.10.2016

17.12.2016

 

Berater- Profile

 

28.-29.01.2017     25.02.2017

NLP- Practitioner DVNLP

NLP – Practitioner DVNLP 2014 – 2016 in AACHEN

 

In dieser Basisausbildung werden die Grundbausteine des NLP vermittelt, mit dem Ziel einer flexiblen Anwendung in einem fließenden Kommunikations-, Beratungs- oder Therapieprozess.

Die Methoden werden demonstriert, ausführlich erklärt und in Kleingruppen im Rahmen von Selbsterfahrungsprozessen geübt. Die Erfahrungen und Lernprozesse werden in der Gruppe geteilt und ausgewertet.

 

Termine

  •   NLP 1:   22.-23.11.2014
  •   NLP 2:   10.-11.01.2015
  •   NLP 3:   28.02.-01.03.2015
  •   NLP 4:   02.-03.05.2015
  •   NLP 5:   20.-21.06.2015
  •   NLP 6:   22.-23.08.2015
  •   NLP 7:   26.-27.09.2015
  •   NLP 8:   31.10.-01.11.2015
  •   NLP 9:   05.-06.12.2015
  •   Supervision:   16.-17.01.2016

 

Gebühr: 2000,- Euro für alle Seminare incl. 2 Tage Supervision

 

Seminarzeiten: Jeweils Samstag und Sonntag 10 – 18 Uhr

 

Seminarort: Bildungswerk, Adalbertsteinweg 257, 52066 Aachen,   www.bildungswerkAachen.de

 

Vortrags- und Informationsabende: 29.09.2014 um 20 Uhr und 29.10.2014 um 20 Uhr, Bildungswerk, Adalbertsteinweg 257, 52066 Aachen

 

Die Seminare sind offen für alle Berufsgruppen. Voraussetzungen für eine Teilnahme:

  • Bereitschaft, Neues zu lernen
  • Bereitschaft, sich auf Selbsterfahrung einzulassen.

 

Wichtiger Hinweis
Die Ausbildung ist für das Bildungsscheck-Verfahren anerkannt.
Der Bildungsscheck, ein Förderinstrument des Landes NRW,
kann sowohl von einzelnen Beschäftigten als auch von Firmen und Non – Profit – Unternehmen
(mit bis zu 250 Beschäftigten) in Anspruch genommen werden.
Das Land NRW übernimmt, nach Prüfung der Zulassungsbedingungen,
die Ausbildungskosten bis zu einer Höhe von 2000€ pro Bildungsscheck.
Weitere Infos erhalten Sie beim Bildungswerk.

 

Hier erhalten Sie die vollständige Ausschreibung als PDF

 

Inhalte

  • NLP 1 – Wahrnehmungstraining und Ankerprozesse

NLP 1 bietet praktische Möglichkeiten, Grundelemente des NLP kennenzulernen.
Hierzu gehört: Nonverbale Signale zu erkennen und sinnesspezifische Inhalte in der Sprache wahrzunehmen und nutzen zu lernen.
Guter Kontakt entsteht dann, wenn ein Vertrauensverhältnis gewährleistet ist, wenn das „subjektive Erleben der Welt“ der Gesprächspartner gewürdigt wird und wenn Feedback auf unterstützende und fördernde Art und Weise gegeben und empfangen werden kann.
Ein weiteres Thema ist das Zugänglichmachen von persönlichen Stärken, von Ressource-Erfahrungen, verknüpft mit der Frage: Wie können Ressource-Zustände in schwierigen Situationen genutzt werden? Das NLP bietet hierzu spezielle Methoden des Ankerns.

  • NLP 2 – Die Kunst des Fragens und der Zielbestimmung

Mit jeder Erfahrung sammeln wir eine ganze Reihe von konkreten Informationen in Form von Bildern, Geräuschen, Körpergefühlen und Emotionen. Wenn wir über unsere Erfahrung sprechen, ist es unmöglich, all das in Worte zu fassen, was wir erleben. Um verborgene bzw. verloren gegangene Informationen wieder ins Bewußtsein zu holen, bietet das NLP eine umfangreiche Sammlung von möglichen Fragestellungen, das sogenannte Meta-Modell der Sprache. Ein zweites Schwerpunktthema an diesem Wochenende ist das Experimentieren mit Zielvorstellungen.

  • NLP 3 – Die Kraft des Unbewussten

„Das Bewusstsein ist ein Verbraucher von Informationen, das Unbewusste ein Hersteller von Informationen. Trance ist ein Vermittler zwischen ihnen“ (nach M. Erickson).
Mit Hilfe von trance-induzierenden Sprachmustern ist es möglich, Kontakt zu unbewussten Teilen aufzunehmen und tiefe Entspannungszustände zu erfahren.Innere Ressourcen können durch die Kraft des Unbewussten intensiv erlebt und für alltägliche Situationen nutzbar gemacht werden.
Ein zweites Schwerpunktthema ist das Kreieren und Nutzen von therapeutischen Geschichten.

  • NLP 4 – Reframing

Die Wahrnehmungsperspektive bestimmt oftmals die Bedeutung, die wir einem Ereignis beimessen. Indem wir bestimmte Dinge z. B. in einem anderen Licht betrachten, unter einem neuen Gesichtspunkt sehen, oder Erlebnissen einen neuen Rahmen geben, schulen wir unsere geistige Beweglichkeit und schaffen Wahlmöglichkeiten für neue Verhaltensweisen. Verdeckte innere Konflikte können gelöst werden, indem es gelingt, die guten Absichten der streitenden inneren Teile zu würdigen und zu integrieren.

  • NLP 5 – Die Feinheiten der subjektiven Wahrnehmung

Erfahrungen sind auf subjektive Weise sinnesspezifisch verpackt.
Die Art und Weise der Verpackung bzw. Kodierung bestimmt wesentlich die Bedeutung und Intensität unseres Erlebens. Eine Einflussnahme auf das Erleben ist auf einer submodalen Wahrnehmungsebene möglich. Bei der Arbeit mit Submodalitäten geht es darum, die Details der eigenen subjektiven Wahrnehmung zu erkennen und gegebenenfalls im Rahmen eines spielerischen Prozesses zu verändern.

  • NLP 6 – Ganzheitliche Strategien

Im Vordergrund steht die Arbeit mit inneren Persönlichkeitsanteilen, die für träumen, handeln und denken zuständig sind. Durch einen Prozeß des Ausbalancierens schaffen wir die Basis für Kreativität und Flexibilität. Als Modell dient uns hierbei die Strategie von Walt Disney.
Des weiteren geht es um Zutaten und Abfolgen von Fähigkeiten, um Wege, eigene Talente auszubauen, und voneinander zu lernen.

  • NLP 7 – Zeit – Raum – Therapie

Im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen Blockaden und Ängste, die eine Prägung in der Vergangenheit erfahren haben. Analytische und systemische Konzepte unterstützen beim ressourcevollen Aufarbeiten der Vergangenheit. Ein wichtiger Bestandteil des Lernprozesses besteht darin, dass ein Heraustreten aus der Opferrolle erfahrbar wird und dadurch Potentiale für eine Lebensgestaltung in Gegenwart und Zukunft genutzt werden können.

  • NLP 8 – Erkennen und Verändern von einschränkenden Überzeugungen

Überzeugungen basieren auf persönlichen Erfahrungen. Persönliche Erfahrungen werden auf subjektive Weise interpretiert. „Eingefleischte“ und meistens unbewußte Überzeugungen entstehen, wenn die jeweilige Interpretation verallgemeinert wird, und so das Verhalten, Denken und Fühlen bestimmt. Überzeugungen bestimmen regulativ, wie wir das, was uns im Leben wichtig ist, verwirklichen oder nicht.
Wir lernen, Überzeugungen zu erkennen, ressourcevoll mit ihnen zu arbeiten, um so neue Gestaltungsmöglichkeiten für unser Leben zu eröffnen.

  • NLP 9 – Überblick, Präsentation und Zertifizierung

Den Abschluß der Seminarreihe bildet eine Zusammenfassung des Gelernten und ein Überblicksmodell zu den verschiedenen Methoden (SCORE).
Im Verlaufe eines Tests, in dem auf kreative Weise erlernte Methoden präsentiert werden, können die Bedingungen für ein Practitioner-Zertifikat des DVNLP (Deutscher Verband für NLP) entsprechend den aktuellen Richtlinien erfüllt werden.

NLP

NLP steht im Institut für NEUROLINGUISTISCHE PSYCHOLOGIE.

 

NLP basiert auf den Erkenntnissen der Systemtheorie, der Linguistik, der Neurophysiologie und ist die Essenz aus verschiedenen psychotherapeutischen Ansätzen:
Gestalt, Verhaltenstherapie, Hypnotherapie, systemisches Arbeiten, Psychoanalyse.

Wie jede andere wissenschaftlich begründete Disziplin entwickelt sich NLP im Rahmen von Forschungsprojekten ständig weiter.

 

NLP entstand Anfang der 70er Jahre aus der Beobachtung und sorgfältigen Analyse der herausragenden therapeutischen Fähigkeiten vor allem von Virginia Satir, Fritz Pearls und Milton Erickson.
Durch das Erkennen und Herausarbeiten von Gemeinsamkeiten in den therapeutischen Interventionen und den Sprachmustern ist es gelungen, Modelle für erfolgreiche Kommunikation und Persönlichkeitsentfaltung
zu entwickeln, und diese in leicht vermittelbare und erlernbare Strukturen zu fassen.

 

NLP befasst sich mit den Strukturen subjektiver Erfahrung.
Hier geht es im wesentlichen um die prozesshafte Beschreibung dessen, wie die inneren persönlichen „Landkarten“ beschaffen sind, welche Faktoren das Erleben steuern

  • wie Menschen sich selbst und ihre Umwelt wahrnehmen
  • wie Menschen miteinander kommunizieren
  • wie Informationen / Erfahrungen bewertet und interpretiert werden
  • welche Werte und Überzeugungen relevant sind
  • wie die Einschätzung der eigenen Fähigkeiten beschaffen ist
  • welche Kompetenzen genutzt werden können
  • welche Verhaltensoptionen daraus resultieren
  • wie Beziehungen gestaltet werden
  • wie Lernprozesse ablaufen
  • welche Veränderungsmöglichkeiten auf welche Weise initiiert werden können
  • wie Kommunikation nach innen und nach außen verbessert werden kann
  • wie persönliche Entwicklung „ökologisch“ gestaltet werden kann.

In den NLP- Ausbildungen lernen Sie, Ihr eigenes Repertoire spielerisch zu erweitern und Wahlmöglichkeiten zu schaffen, die Ihre gewohnten Denk, Fühl, und Verhaltensmuster auf erstaunliche Weise bereichern.

 

Die Ausbildungen bieten Ihnen eine Palette von effektiven Methoden

  • für kreative Persönlichkeitsentwicklung
  • für zielorientiertes Handeln
  • für die Gestaltung von Kommunikationsprozessen
  • für die Schulung der eigenen Intuition
  • für Beziehungsgestaltung
  • f ür eine Verfeinerung des Selbstbewusstseins
  • für Achtsamkeit und Verantwortungsbewusstsein

Sie werden in den Seminaren u.a. erfahren, wie Sie die Wahrnehmung für sich selbst und andere verbessern

  • größere Bewusstheit erlangen über die Prozesse, die das eigene Erleben steuern
  • größere Flexibilität in Kontakt und Kommunikation gewinnen
  • sich leichter auf die individuelle Realität eines Kommunikationspartners einstellen
  • sich von Ängsten und Blockaden lösen
  • alte Verletzungen heilen
  • gewünschte Veränderungen ganzheitlich und im Einklang mit Ihrer Umgebung erreichen.

Die NLP Ausbildungen im Institut können Sie für berufliche Qualifikation nutzen in den Bereichen

  • Beratung / Psychotherapie
  • Coaching
  • Training

Weitere Informationen finden Sie unter Seminare.