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Vertrauensverhältnis

Vertrauensverhältnis

 

Um zu einer Atmosphäre des Vertrauens beizutragen, braucht der Therapeut eine offene und ehrliche Haltung, die auch den Klienten dazu einlädt, seine Themen auf transparente Weise zu erforschen und zu bearbeiten.

 

Jeder Mensch hat ein eigenes Modell der Welt, seine eigenen inneren Landkarten, mit Hilfe derer er den Ereignissen Bedeutung gibt.

So lautet eine der zentralen Grundannahmen der NLPt.
Zum Wahrnehmen der subjektiven Landkarten des Klienten braucht der Therapeut offene Sinneskanäle und ein hohes Maß an wertschätzender Aufmerksamkeit und Wachsamkeit.

 

Der Therapeut trägt die Verantwortung für seine Person und für sein Befinden.
Eine wache und einfühlsame Haltung gegenüber anderen Menschen setzt voraus, dass man mit sich selbst in gutem Kontakt ist. (Eigenpacing)
Um dies zu gewährleisten, ist es seine ethische Pflicht, Methoden der Persönlichkeitsentwicklung auch auf seine eigene Person anzuwenden, Reflexion und Supervision seiner therapeutischen Arbeit für sich in Anspruch zu nehmen.

Eigene Selbsterfahrung und – erforschung ist hier keineswegs zu verstehen als eine Sache, die man irgendwann einmal im Rahmen einer Selbsterfahrungsgruppe absolviert hat, sondern ein lebenslanger lebendiger Entwicklungsprozess.