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AIKIDO – Prinzip in der Psychotherapie

Das AIKIDO – Prinzip in der Psychotherapie

 

AIKIDO ist ein in Japan von MORIHEI UYESHIBA begründeter Weg der körperlichen und geistigen Schulung zur Selbsterweiterung des Menschen.
Morihei Uyeshiba (1883-1969) stammte aus einer angesehenen Samurai-Familie,
erlernte die verschiedenen klassischen Kampfkünste Japans und erforschte deren Grundprinzipien.
Dabei erkannte er, dass in allen Kampfsportarten eine künstliche Polarität zwischen Menschen erzeugt wird, die auf Gewalt und Gegengewalt beruht.
Diese Grundkonstellation, so Uyeshiba, fördert Aggression und führt zur Eskalation von Gewalt.
Aus dieser Erkenntnis heraus formte er ein neues System einer kodierten Körpersprache und Körperdynamik zur Entwicklung und Regeneration geistig – seelischer und körperlicher Kräfte.
Eine tief empfundene Harmonie mit der Natur und dem Kosmos und ein Respekt vor allem Lebendigen bilden die Basis des AIKIDO.
Entgegen der oben beschriebenen Haltung in den Kampfsportarten, durch Kampf und Gewalt einen Sieg zu erreichen, geht es im AIKIDO um das harmonische Vereinen gegensätzlicher Kräfte.

 

AIKIDO heißt übersetzt:

AI Harmonie, Einheit, Liebe
KI geistige Urkraft, kosmische Energie, Fluidum
DO Weg

 

Uyeshiba beschreibt die Bedeutung des AIKIDO mit folgenden Worten:

 

AIKI ist keine Technik, um den Feind zu bekämpfen oder zu besiegen;
es ist der Weg, die Welt zu versöhnen und aus den Menschen eine Familie zu machen.
Das Geheimnis des AIKIDO ist es, sich mit den Bewegungen des Universums in Einklang zu bringen
und mit ihm zu harmonisieren.

 

Um Kräfte zu vereinen, die aus unterschiedlichen Richtungen kommen, werden im AIKIDO kreis – und spiralförmige Bewegungen geübt.
Diese spielerisch wirkenden, geschmeidigen Bewegungsabläufe bewirken nicht nur eine Kräftigung des Körpers, sondern auch Bewusstheit und Klarheit im Verhalten.
Einfachheit, Natürlichkeit und Friedfertigkeit sind hierbei wesentliche Bestandteile.

 

Die nachfolgenden Ausführungen haben die Absicht, anhand von AIKIDO – Grundzügen,
wesentliche Aspekte der Beziehungsgestaltung zwischen TherapeutIn und KlientIn zu beschreiben.
(T steht für TherapeutIn, K steht für KlientIn)

 

Die Persönlichkeit von T 

 

Der Aikidoka agiert aus der Mitte heraus.
Die stabile Ausgangsposition ermöglicht ihm den effektiven Einsatz seiner Kräfte zur Lösung der mit dem Leben verbundenen Aufgaben.

 

Es ist eine Grundvoraussetzung für Menschen, die mit anderen Menschen therapeutisch arbeiten,
dass sie sich in einem permanenten Prozess der Selbsterfahrung und Selbstreflektion befinden.
Das ist keineswegs eine übliche Sichtweise. Vor einigen Jahren verkündete ein Psychologie – Professor mit Stolz, dass er vor 30 Jahren Selbsterfahrung gemacht und deshalb ein Hinterfragen seiner Person oder seines Tuns nicht nötig hat.

 

Der permanente Prozess der Selbsterfahrung bedeutet natürlich in erster Linie, mit sich selbst im Sinne einer körperlich-geistig-emotionalen Gesunderhaltung bzw. Gesundung in Übung zu bleiben.
Körperliche und geistig – emotionale Beweglichkeit bilden sozusagen den Nährboden, auf dem gesunde Beziehungen zu anderen Menschen und ein gesunder Kontakt zu sich selbst im Innern gedeihen können.
Wie soll ein T, die/der die Signale des eigenen Körpers ignoriert, die körpersprachlichen Botschaften von K wahrnehmen und sie als kodierte Aussage innerer Konstellationen verstehen ?
Wie soll ein T, die/der die eigenen Beziehungen (Ehe, Partnerschaft, Familie …) ungeklärt lässt,
einem K auf kongruente Weise Unterstützung geben, wenn es um Paar- und Familienthemen geht ?
Wie soll ein T, die/der mit sich selbst im Unreinen ist, einem K Hilfestellung geben bei der Lösung von Konflikten ?

 

Sich seiner selbst bewusst zu sein, eigene Fähigkeiten und Kompetenzen realistisch einzuschätzen, mit sich selbst liebevoll, wachsam und wertschätzend umzugehen, gut für sich selbst zu sorgen, eine wohltuende Haltung einzunehmen …
das sind wichtige Vorab – Bedingungen, um einen wertschätzenden Kontakt zu anderen Menschen,
innerhalb und ausserhalb von therapeutischen Settings, aufzubauen.

 

Beziehungsgestaltung 

 

Wer immer auf den Boden schaut, kann nicht die Sterne sehen

 

Die Annahme, dass es eine objektive Wirklichkeit gibt, hat sich in den letzten Jahrzehnten philosophisch und naturwissenschaftlich als nicht haltbar erwiesen.
Zahlreiche Untersuchungen, auch in der Hirnforschung, legen den Schluss nahe, dass wir es, wenn es um Wahrnehmung der Wirklichkeit geht, mit ganz persönlichen Konstruktionen von Realität zu tun haben.
In sozialen Kontexten ist es gerade die persönliche Bewertung und Bedeutungsgebung von
Ereignissen oder Erlebnissen, die eine subjektive Wirklichkeit schafft. (sozialer Konstruktivismus)

 

Schon bei Epiktet heißt es:

 

Erfahrung ist nicht das, was mit einem Menschen geschieht.
Sie ist das, was ein Mensch aus dem macht, was mit ihm geschieht,
und wie er das Geschehene bewertet.

 

Heinz von Förster, ehemals Professor für Informatik, Biophysik, Physiologie formuliert die Grundzüge des sozialen Konstruktivismus folgendermaßen:

 

Es ist doch ein unglaubliches Wunder, das hier stattfindet.
Wenn man nur für einen Moment sagt:
Das bist du, der diese Sicht der Welt produziert, das ist nicht draußen, das ist nicht irgendeine sogenannte objektive Wirklichkeit, auf die man sich beziehen kann.
Man kann nicht mehr andere verantwortlich machen für das, was man sieht, denn man ist ja selbst derjenige, der diese Sicht konstruiert.
Die Menschen erhalten ihre Verantwortung in größtmöglichem Maße wieder zurück, können sie nicht an irgendeine übergeordnete Instanz oder irgendwelche äußeren Umstände abschieben. Sie werden Beteiligte.

 

Paul Watzlawick, Professor für Psychiatrie und Lehrbeauftragter für Psychotherapie, formuliert folgendermaßen:

 

Wir leben in einer imaginären Wirklichkeit.

 

Ruth Cohn, die Begründerin der TZI (Themenzentrierte Interaktion), antwortet in einem Interview auf die Frage, was wohl die wichtigsten Erkenntnisse aus ihrer jahrzehntelangen therapeutischen Arbeit seien, mit den folgenden 3 Sätzen:

 

Alle Menschen sind gleich
Alle Menschen sind verschieden
Alle Menschen sind gleich und verschieden

 

Geht man davon aus, dass sich im therapeutischen Kontext Themen wiederholen, – einfach, weil es menschliche Themen sind -, so ist doch die Ausprägung der Themen eine ganz persönliche.

Individuelle biographische Komponenten mögen ihren Teil dazu beitragen, dass gegenwärtige Erfahrungen auf besondere (persönliche) Weise interpretiert werden.

Alfred Korzybski, ein Psychologe und „Neurolinguist“ hat zu Beginn des letzten Jahrhunderts die These aufgestellt, dass Menschen durch die Ansammlung von Erfahrungswerten (und der jeweiligen Bedeutungsgebung) „innere Landkarten“ anlegen, mit Hilfe derer sie in der äußeren Welt Orientierung finden.
Sein Satz Die Landkarte ist nicht das Gebiet unterscheidet die äußere Welt von dem, was Menschen innerlich daraus machen. Weiterhin formuliert er sinngemäß:
Menschen reagieren nicht unmittelbar auf die äußere Welt, sondern auf die inneren Landkarten.

 

Subjektive Wirklichkeiten – also das, was bei einem Menschen ganz persönlich wirkt -, beinhalten Aspekte der Wahrnehmung und Muster des Denkens, Fühlens und Verhaltens.
Wesentliche Aspekte der Beziehungsgestaltung im therapeutischen Kontext sind

 

  • die wertschätzende Aufmerksamkeit für K
  • Offenheit und Wachsamkeit für die persönlichen Realitätskonstruktionen

 

In vielen therapeutischen Verfahren gibt es rigide Vorgehensweisen, die auf eine ebenso rigide Kategorisierung von menschlichem Verhalten zurückgreifen.
Eine vermeintlich symptombezogene Sicht lässt die Individualität und die Persönlichkeit von K oftmals außer acht.

 

Eine Geschäftsfrau, deren Firma Konkurs anmelden musste, leidet unter der Situation.
Sie schildert ihrem Hausarzt die Lage und klagt über Schlafstörungen.
Der Hausarzt überweist sie an einen Psychoanalytiker. In der ersten Therapiestunde bekommt die Klientin einen Fragebogen, für dessen Beantwortung sie 40 min braucht. Die Frau soll in dem Bogen eintragen, wann sie zum ersten Mal ihre Regel hatte, wann sie zum ersten Mal einen Mann geküsst hat,
wann sie das erste Mal Geschlechts- verkehr hatte usw. Nach dieser ersten Sitzung, die damit endet, dass der Analytiker der Klientin beim Überfliegen der Antworten im Fragebogen sagt, dass man in der Therapie wohl weit in die Kindheit zurückgehen müsste, weiß er nichts über die Beweggründe der Frau, in Therapie zu kommen, nichts über deren Leiden, nichts über ihre Hoffnungen usw.

 

Solche standartisierten Verfahren gehen an den Bedürfnissen der Menschen vorbei und missachten die Persönlichkeit der Klienten.

 

In modernen „konstruktivistischen“ Therapieverfahren weiß man um die Wichtigkeit des grundlegenden Respekts und der Wertschätzung der Klienten in ihrer Individualität.
Man geht davon aus, dass ein „Pacing“, ein Angleichen an die subjektiven Realitätskonstruktionen der Klienten notwendig ist, um einen sinnvollen, gemeinsamen Prozess zu initiieren.
Und somit bin ich auch wieder beim Weg des Aiki angekommen.

 

Durch die Vereinigung von Kräften in einer fließenden Bewegung
entsteht ein harmonisches Miteinander.

 

Es ist wie ein gemeinsamer Tanz, der von T Wachsamkeit, Flexibilität und eine neugierige „Forscherhaltung“ verlangt, um die Botschaften und Impulse von K aufzunehmen und entsprechend dem therapeutischen Auftrag in eine gewünschte Richtung hin gemeinsam entwickeln zu können. Ein wohltuendes „Eigenpacing“, wie es im ersten Abschnitt beschrieben wurde, ist hier selbstverständlich vorausgesetzt.

 

Die Einstellung des Menschen offenbart sich in seiner Haltung

 

Vor einigen Jahrzehnten wurde von Milton Erickson der Begriff „Utilisation“ geprägt.
Damit ist gemeint: ein zieldienliches Nutzbarmachen von für den therapeutischen Prozess hilfreichen Aspekten aus dem subjektiven Modell der Welt des Klienten.

 

Jeff Zeig, der Vorsitzende der Milton Erickson Foundation, beschreibt das Prinzip der Utilisation als eine Philosophie der Effizienz. Jeff Zeig in einem seiner Seminare:

Utilisation

 

  • macht die Therapie experimentell, erfinderisch
  • erhält sie frisch
  • gibt Energie
  • ist die Grundlage für Lösungen
  • macht Spaß
  • hält T jung
  • führt zu Assoziationen

 

Utilisation bezieht sich auf die

 

  • verbalen Botschaften von K
    (Sinnespräferenzen in der Sprache, Schlüsselbegriffe, Überzeugungen,
    hypnotische Sprachmuster im Sinne von wirkungsvollen Selbstsuggestionen)
  • nonverbalen Botschaften von K
    (Bewegung, Körperhaltung, Gestik, Mimik usw., im Sinne von ideomotorischen Signalen,
    die als spezifische Codierung von innerem Erleben fungieren)
  • gegenwärtigen Denk- und Fühlmuster
  • Stärken, Erfolgserlebnisse, Sternstunden
  • Fähigkeiten, Qualitäten und Werte
  • Selbstbilder
  • Erfahrungen von Gemeinschaft und Zugehörigkeit
  • systemische Dynamik, in der K erlebt und agiert.

 

K wird im therapeutischen Prozess dort respektvoll abgeholt, wo er/sie sich gerade befindet.
Dabei spielt die Wachsamkeit von T eine große Rolle, die oben genannten Signale von K als stimmigen Ausdruck des gegenwärtigen Zustands wahrzunehmen.

 

Im Aikido wird im besonderen die kinästhetische und die visuelle Aufmerksamkeit geschult, damit die Energie des Übungspartners aufgenommen und weitergeführt werden kann.

 

Im Therapiekontext ist der Fokus der Aufmerksamkeit im weiteren Verlauf auf die Kompetenzen und Ressourcen von K gerichtet, die letztendlich die Grundlage für ein Lösungserleben bieten.

 

Im Rahmen eines dynamisch fliessenden, gemeinsamen Prozesses geht es immer wieder um ein feinfühliges Wahrnehmen von veränderungsstimulierenden und kompetenzstabilisierenden Aspekten und um die Fähigkeit des Innehaltens, wenn Erkenntnisse gewonnen und eine Vertiefung des gewünschten Erlebens erreicht werden.

 

Es wird davon ausgegangen, dass jeder Mensch viele Möglichkeiten der Lebensgestaltung
gelernt hat und ein großes Potential für Veränderung in sich trägt.

 

AIKIDO THERAPIE
  • Gemeinsame fließende, runde Bewegungen
  • Die Energie des Partners aufnehmen und in eine Kreisbahn lenken
  • Fließende, lebendige Kommunikation
  • Austausch von Ideen
  • Utilisation von verbalen und
    körpersprachlichen Signalen
  • Therapeutische Einladungen und Angebote zur Entwicklung von Lösungsszenarien
  • De – Strukturierung von einschränkenden
    Erlebnismustern und Neustrukturierung

B
E
Z
I
E
H
U
N
G
  • Wahrnehmung nach außen
  • Aufmerksamkeit mit allen Sinnen,
    vor allem visuell und kinästhetisch
  • Entspannte Offenheit
  • Kontakt halten
  • Wahrnehmung nach außen
  • Wachsamkeit mit allen Sinnen
    Pacing
  • Informationen sammeln

E
X
T
E
R
N
  • Standfestigkeit
  • Erdverbundenheit
  • Friedfertigkeit
  • Zentriertheit
    (In der eigenen Mitte ruhen)
  • Flexible Stabilität
  • Bewusstsein für die eigene Haltung
  • Selbstsicherheit
  • Eigen – Pacing
    (Guter Kontakt zu sich selbst)
  • Mit sich im Einklang sein
  • Offene Selbstwahrnehmung
  • Stabile Flexibilität
  • Verantwortung für die eigene Haltung
  • Klarheit

I
N
T
E
R
N

 

Hypnotherapie 2

Hypnotherapie 2

 

In der hypnotherapeutischen Fachwelt werden unter „Hypnose“ alle Kommunikations- und Interaktionsprozesse verstanden, die rituell eingesetzt werden, um bestimmte Erlebnis- und Bewusstseinszustände anzuregen, die allgemein als Trance – Zustände bezeichnet werden.

 

Trance – Phänomene werden in unserer Kultur üblicherweise beschrieben als Zustände tiefer Entspannung und nach innen gerichteter Aufmerksamkeit.
In diesem Verständnis ist die nach außen bezogene Aufmerksamkeit und Alltagswirklichkeit ausgeschaltet.
Mit geschlossenen Augen ist der Klient abwesend von der äußeren Realität. Um die Trance auszuleiten braucht es eine Reorientierungsphase im Sinne eines Umschaltprozesses auf Wachbewusstsein und Wahrnehmung der Alltagswirklichkeit.

 

Anthropologische und ethnologische Studien zeigen, dass seit mindestens 10 000 Jahren in allen Kulturen Trance – Phänomene im Kontext von Heilungsritualen und religiösen Zeremonien genutzt wurden.
Trance – Rituale dienten einem Ziel und hatten von daher sehr unterschiedliche Gestaltungsformen.
Im Zeitalter der Jäger- und Sammler- Kulturen ging es weniger um Entspannungszustände.
Vielmehr wurden Formen der dynamischen Interaktion mit Gesang und Tanz genutzt, um sich z.B. auf die Jagd vorzubereiten.

 

Angesichts dieses Wissens wäre es durchaus ratsam, das Verständnis über Trance- Prozesse in unserer Kultur zu erweitern. Entspannungstrancen können sehr wohltuend wirken, sind aber kein Allheilmittel.
Es gibt eine Vielzahl von anderen Erlebniszuständen, die mit einem Maß von mehr oder weniger intensiv ausgeprägter Spannung einhergehen.
Um hypnotherapeutisch zu arbeiten, können wir uns erlauben, Trance als zieldienliche Intervention zu sehen und die ganze Vielfalt gewünschter Erlebnismöglichkeiten zu nutzen.

 

Ein amerikanischer Wissenschaftler namens Beahrs hat sich in den 80er Jahren die Mühe gemacht, unterschiedliche Definitionen von Trance und Hypnose zu vergleichen, um Gemeinsamkeiten herauszufiltern. Er ist zu folgenden Ergebnissen gekommen:

 

  • In der Trance herrscht „unwillkürliches Erleben“ im Sinne von „es geschieht von selbst“ vor.
  • Bei der Induktion wird im Spektrum des Erlebens von willkürlicher Kontrolle zu mehr unwillkürlicher Selbststeuerung des Organismus übergeleitet.
  • Trance ist ein Zustand fokussierter Aufmerksamkeit für ein bestimmtes Erleben bzw. ein Zustand des Absorbiertseins von einem bestimmten Erleben. (Das wird im übrigen auch dem Erfinder des Wortes „Hypnose“, James Braid, gerecht, der 1842 den Namen „Monoideismus“ prägte.)
  • Subjektiv werden die Prozesse als „automatisch“ ablaufend wahrgenommen und können auch als „Flow – Erlebnisse“ bezeichnet werden.

 

Trance ist ein natürliches, alltägliches Phänomen.
Unwillkürliche Prozesse sind schneller, wirksamer, ökonomischer als bewusste Abläufe und ihnen in allen Belangen überlegen.
Das zeigt sich deutlich bei der Betrachtung von Symptomen:
die Kraft des willkürlichen Wollens hat meistens keine Chance gegen die unwillkürlichen Prozesse.

 

Symptome, unter denen ein Mensch leidet, sind geradezu dadurch charakterisiert, dass man sie auf bewusster, willkürlicher Ebene nicht steuern kann und dass sie sich auf unwillkürlicher Ebene machtvoll durchsetzen.
Viele Klienten nehmen ihr bewusstes „Ich“ als Opfer eines unwillkürlichen „Es“ wahr.
Verständlicherweise werden unwillkürliche Prozesse in Folge dessen als bedrohlich erlebt.
Es werden (Lösungs-) Versuche gestartet, das Bedrohliche zu bekämpfen.
Viele Aufträge in Therapie- und Beratungs- Kontexten beinhalten den Wunsch,
dass man gemeinsam (Therapeut/Berater und Klient) mit vereinten Kräften den gewünschten Sieg davon trägt.

 

Geht man als Therapeut/Berater auf solche Aufträge ein, lernt man sehr schnell die Macht des Unbewussten kennen. Meistens bewirken die bewussten Bekämpfungsversuche lediglich eine Verstärkung der Problemerlebens.

 

Steven Gilligan und Gunther Schmidt haben in den 90er Jahren den Begriff „Problemtrance“ oder „Symptomtrance“ kreiert, um zu verdeutlichen, dass Symptomprozesse ähnlich ablaufen wie Trance – Induktionen.
Wer ein Problem hat (oder wen ein Problem hat ?) weiß um die Hilflosigkeit, die entsteht, wenn man versucht, ein unwillkürliches Geschehen willkürlich zu verändern.

 

Prozesse, die außerhalb der bewussten Kontrolle ablaufen, zeigen sich der bewussten Wahrnehmung auf dem Wege der Unwillkürlichkeit.
Will man den Wert solcher Prozesse und der damit zusammenhängenden Signale verstehen,
so impliziert das auch einen wertschätzenden Umgang.
Und das würde bedeuten, dass der bewusste Verstand eine wertschätzende kooperative Haltung zur unbewussten/unwillkürlichen Seite entwickeln würde.

 

„Ich“ und „Es“ sind dann in einem kooperativen Miteinander.
Für den bewussten Verstand ist das eh das Beste, sonst würde er auf ziemlich verlorenem Posten dastehen:
die moderne Hirnforschung kann überzeugend nachweisen, dass praktisch jeder Entscheidungsprozess zunächst schon auf unbewusster Ebene insbesondere im Bereich des limbischen Systems vorentschieden ist, bevor er ins Bewusstsein dringt.

 

Das Primat des aufgeklärten, rationalen Denkens ist schlicht eine Illusion.

 

Auf das limbische System zu hören ist die klügste Verhaltensweise überhaupt.
Die Ebene des Verstandes und der Vernunft bildet sich in der Hirnentwicklung erst sehr spät aus und
erhält auch nie einen im wahrsten Sinne entscheidenden Einfluss auf das Verhalten.
Das limbische System benutzt sprichwörtlich den Verstand, um komplexe Situationen differenziert bewerten zu können, gibt aber nie die Letztentscheidung ab.
Der die Entscheidungen fällende „Vorstand“ des Systems sitzt im limbischen System.
(Roth 2003)

 

Der Begriff des „Unbewussten“ ist sehr vage und macht nur Sinn in der Unterscheidung zum „Bewussten“ (sowie die Bezeichnung „Trance auch nur Sinn macht in der Unterscheidung zu dem Erleben, von dem es unterschieden werden soll, nämlich vom „Wachbewusstsein“).
Das Unbewusste erhält zusätzlich Bedeutung durch die Art der Konnotation:

 

In der Freud´schen Sicht ist das Unbewusste der Bereich für alles Triebhafte und Verdrängte. Logischerweise plädiert er für eine größtmögliche Bewusstmachung, so dass „Es“ bewusst gehandhabt und kontrolliert werden kann:

 

Wo ES war, soll ICH werden …

 

Ganz anders ist der Begriff des „Unbewussten“ bei Erickson konnotiert:
Das Unbewusste wird hier gesehen als der Bereich, der die Gesamtheit der Lernprozesse,
Ressourcen und persönlichen Kompetenzen beinhaltet.
„Wie eine liebevoll fürsorgliche Mutter“ steuert das „Unbewusste“ nicht nur alle
unwillkürlichen physiologischen Prozesse des Menschen, sondern auch die seelischen Prozesse und deren Wechselwirkung mit körperlichen Abläufen.

 

Auch wenn die unwillkürliche Seite (also dieses intuitive Wissen) sich oft für den bewussten Verstand auf eine eher befremdliche und unverständliche Weise ausdrückt, nämlich in Form von Bildern, Empfindungen, mehr oder weniger diffusen Gefühlen,
– eben in vorsprachlich sinnesspezifischer Weise (VAKOG) – wird hier für eine wertschätzende Kooperationsbeziehung zwischen dem bewussten Verstand und der intuitiven Seite geworben.

 

BEWUSSTSEINWillkürlich
Ich mache

Gewohnheitswirklichkeit
Willkürliches Denken
ICH

UNBEWUSSTESUnwillkürlich
Es geschieht

Sitz der Kompetenzen/Potentiale/Ressourcen
Unwillkürliches Denken
ES, Intuition, Organismus

 

Für die konkrete Anwendung von Trance – Interventionen ergibt sich aus dem oben gesagten eine systemische Logik:

 

  • Eine optimale Trance entsteht durch eine optimale Beziehungsgestaltung.
  • Es geht um
    – eine kooperative Wertschätzung
    – ein sowohl als auch
    – eine Kommunikation auf der bewussten und auf der unbewussten Ebene.

 

Im therapeutischen Verständnis ist in Trance- Zuständen die Aufmerksamkeit meist nach innen gerichtet.
Für den Klienten bedeutet das ein ganz persönliches, sinnliches Erleben im Innern.
In unserer „linkshemisphärischen“ Kultur geschieht es häufig, dass Menschen den Kontakt zu ihrem Inneren Selbst verloren haben. Deshalb ist das Ziel von Trance-Arbeit, äußere Programmierungen bzw. bewusste Einstellungen und erlernte Gewohnheiten,
die blockierend gegenüber dem Unbewussten wirken, aufzulösen, damit sich die Botschaften des Unbewussten entfalten können.

 

Es geht darum,

 

  • die Dinge wie von selbst geschehen zu lassen
  • vom eigenen Inneren zu empfangen
  • Berührung mit dem inneren Selbst zu erleben
  • den Wert der einzigartigen inneren Erlebnisse zu erkennen
  • ein bislang unerkanntes Potential wirksam werden zu lassen, um dadurch intensiver und einfühlsamer lernen zu können.

 

Milton Erickson hat die Begrifflichkeiten TRANCE, UNBEWUSSTES und BEWUSSTSEIN
wie folgt in Zusammenhang gestellt:

 

Das Unbewusste ist ein Hersteller von Informationen.

Das Bewusstsein ist ein Verbraucher.
Trance ist ein Vermittler zwischen ihnen.

Die Bedeutung der Kommunikation

Die Bedeutung der Kommunikation in menschlichen Systemen

 

Indem Menschen miteinander Kommunizieren, stellen sie durch den Austausch von Informationen Beziehung her.

In menschlichen Beziehungen geht es darum, Freiräume für das Teilen und Entwickeln von Gedanken, Visionen und Gefühlen zu schaffen, in denen respektvolle und wertschätzende Begegnung und Erweiterung der persönlichen Horizonte stattfinden kann.

 

Das aus dem lateinischen stammende Wort communicare bedeutet:

teilen, mitteilen, teilnehmen lassen; gemeinsam machen, vereinigen.

Mit dieser ursprünglichen Bedeutung ist eine Handlung in einem sozialen System gemeint,

in dem Menschen miteinander interagieren. Wesentliche Aspekte dieser sozialen Handlung sind zum einen Anregung durch Signalsetzung und zum anderen Teilhabe. Aus beidem kann etwas Gemeinsames entstehen. (lateinisch communio: „Gemeinschaft“, communis: „gemeinsam“).

 

Ein soziales System setzt sich aus Personen zusammen, die durch eine spezifische Interaktion miteinander in Beziehung treten und auf diese Weise soziale Strukturen und Gruppen- Dynamik schaffen. Diese Dynamik in der Beziehungsgestaltung ist ein wichtiger Faktor bei der Entstehung von Persönlichkeit.

Je nach Qualität und Ausrichtung der Beziehungen und zirkulären Verknüpfungen entstehen aus dieser Dynamik positive oder negative Regelkreise, die das System entweder in sei­ner

Wei­terentwicklung fördern oder behindern.

Wertehaltungen und Überzeugungen, die Menschen im Verlauf ihrer Sozialisation entwickeln, sind hierfür Gestaltungs- und Lenkungs- Mittel.

Lenkungsvorgänge sind Prozesse der Informationsaufnahme, -verar­bei­tung und -übermittlung.

Ein menschliches System ist jederzeit entwicklungsfähig: wenn es den beteiligten Personen gelingt,

  • ihre persönlichen Potentiale zu entwickeln, zu kommunizieren und für das Gemeinwesen (das System) nutzbringend zu realisieren
  • offen für die Haltungen anderer zu sein
  • flexibel mit den unterschiedlichen Standpunkten umzugehen
  • geschaffene bzw. bereits vorhandene Strukturen zu reflektieren
  • aktiv an der Entstehung eines gemeinsamen Lernfeldes mitzuwirken

Kein Mensch ist allein auf dieser Welt: Beziehungs,- Kommunikations,- und Verhaltensmuster haben in menschlichen Systemen eine ordnungsgebende Funktion. Andererseits werden dem einzelnen Mitglied durch die Strukturen, die sich entwickelt haben, Beziehungs,- Kommunikations,- und Verhaltensmuster „angeboten“, die unterstützend oder einschränkend wirken können.

 

Kommunikation ist also kein linearer Prozess, sondern Teil eines zirkulären Geschehens, das getragen ist durch die Wechselwirkung in Beziehungen.

 

Was wird nun eigentlich kommuniziert ? … allgemein geantwortet: das, was Menschen wahrnehmen:

 

  • die äußere Welt in Form von Personen, Dingen, Orten, Informationen, Ereignisse
  • die innere Welt in Form von Gedanken, Gefühlen, Vorstellungen, Erfahrungen

 

In Bezug auf die Wahrnehmung der äußeren Welt hat man früher geglaubt, Menschen könnten das, was sie im Außen beobachten, innerlich 1 zu 1 abbilden.

Jedoch ist diese Annahme, dass es eine objektive Art der Beobachtung und eine objektive Wirklichkeit gibt, wissenschaftlich nicht haltbar. Das wusste im Grunde schon der Grieche Epiktet, als er vor mehr als 2000 Jahren formulierte:

 

Erfahrung ist nicht das, was mit einem Menschen geschieht.
Sie ist das, was ein Mensch aus dem macht, was mit ihm geschieht, und wie er das Geschehene bewertet.

 

Gerhard Roth, ein namhafter Hirnforscher der Gegenwart formuliert neurobiologisch:

 

Die Sinnesorgane übersetzen die ungeheure Vielfalt der Welt in die ‘Einheitssprache’ der bioelektrischen Ereignisse. Bei diesem Übersetzungsprozess geht das “Original” verloren.

Die “Sprache” des Nervensystems selbst ist bedeutungsneutral.

Weil aber im Gehirn der signalverarbeitende und der bedeutungserzeugende Teil eins sind, können die Signale nur das bedeuten, was entsprechende Gehirnteile ihnen an Bedeutung zuweisen: Wahrnehmung ist Interpretation, ist Bedeutungszuweisung.

 

Gerade in sozialen Kontexten schafft die persönliche Bewertung und Bedeutungsgebung eine subjektive Wirklichkeit. Wahrnehmung ist also immer Ausdruck einer subjektiven Selbstkonstruktion oder anders ausgedrückt: Wahrnehmung ist das, was man als Beobachter auf ganz persönliche Weise als wahr annimmt.

Die Grundlage für Interpretation und Bewertung sind die biographischen Erfahrungen.

Aus diesen Erfahrungen und deren Interpretation bilden sich innere Haltungen in Form von Denk- und Fühl- Mustern, Werten und Überzeugungen heraus, die wiederum die Grundlage für spätere Interpretationen bilden.

 

Was bedeutet das nun für Kommunikationsprozesse ?

Wenn ich das, was mich innerlich beschäftigt (meine Gedanken, Gefühle, Vorstellungen …) in Worte fasse, so geschieht das auf der Grundlage der in meinem Leben lerngeschichtlich geprägten Muster. Diese Muster beinhalten meine persönlichen Erfahrungen und wie ich diese Erfahrungen emotional und gedanklich ausgewertet und welche Handlungs- Konsequenzen ich daraus abgeleitet habe.

Wenn ich das in Worte fasse, was ich in der Außenwelt wahrnehme, formuliere ich meine persönliche Sichtweise, basierend auf meinen persönlichen Überzeugungen und Wertehaltungen.

Vor vielen Jahren hab ich zufällig im Fernseher eines der letzten Interviews mit Ruth Cohn (Psychoanalytikerin und Begründerin der Themenzentrierten Interaktion) gesehen. Sie wurde gefragt, was denn die Essenz aus ihrer jahrzehntelangen therapeutischen und gruppenpädagogischen Arbeit mit Menschen sei.

Frau Cohn überlegte einen Moment und antwortete dreigeteilt; sie sagte:

  • alle Menschen sind gleich … (wenn man über Jahrzehnte mit 1000en Klienten gearbeitet hat, stellt man fest, dass es ein Repertoire an menschlichen Themen gibt und dass diese Themen sich wiederholen)
  • alle Menschen sind verschieden … (obwohl sich die Themen und die Sozialisationsprozesse ähneln, unterscheiden sich die Ausprägungen und deren Konsequenzen auf sehr persönliche Weise)
  • alle Menschen sind gleich und verschieden zugleich

Es verbindet ungemein, auf einen Menschen zu treffen, der ähnliche Werte und Überzeugungen vertritt und mit dem man Erfahrungen teilen kann.

2 menschliche Grundbedürfnisse werden dadurch gleichzeitig erfüllt:

zum einen erzeugt der Gleichklang ein Gefühl der Zugehörigkeit,

und zum anderen kann man sich in seiner individuellen Art verstanden fühlen.

Doch mögen die Gemeinsamkeiten noch so groß sein (wir nutzen ja schließlich auch eine gemeinsame Sprache …), auch die Unterschiede liegen auf der Hand.

Nehmen wir als Beispiel die Begriffe „Freiheit“ und „Glück“. Jeder kennt die Worte, aber die Bedeutungszuweisung und die Assoziationen werden wohl sehr verschieden sein.

 

Somit bin ich bei einem weiteren wichtigen Merkmal von Kommunikation angekommen:

Unterschiedsbildung ist ein zentrales Werkzeug zum Bewerten und Interpretieren von Dingen, Ereignissen und Informationen.

Unterschiede kontrastieren Gegensätze.

Im Spannungsfeld der Unterschiede entsteht ein Spektrum von Entwicklungs- Möglichkeiten, oder anders formuliert: im kommunikativen Austausch lernen wir voneinander, indem wir uns in den Gemeinsamkeiten bestärken, gemeinsame Ideen, Visionen und Handlungsmöglichkeiten entwickeln. Und wir lernen voneinander, indem wir, was die Unterschiede betrifft, uns gegenseitig respektvoll zuhören (wozu auch ein Unterbrechen gehören kann anstatt Interesse vorzutäuschen) und uns vom Gesprächspartner und von seinen Gedanken und Sichtweisen inspirieren lassen. So kann in der Kommunikation ein einfühlsames Geben und Nehmen entstehen. Und der Kommunikationsprozess kann gleichermaßen genutzt werden, um sich in Authentizität (einem ehrlichen und klaren Ausdruck), Respekt und Mitgefühl zu üben.

 

In hierarchischen Gesellschaften kann man oft eine Art der Kommunikation beobachten, die

  • Eigenverantwortung leugnet
  • auf Fehlverhalten der Anderen fokussiert
  • moralisch urteilt und Vorwürfe macht
  • das eigene Denken für unumstößlich wahr und allgemeingültig hält.

 

Eine mehr lebensfördernde und respektvolle Art der Kommunikation ist getragen von persönlicher Präsenz und Verantwortungsbewusstsein und achtet die Werte, Gefühle und Bedürfnisse der Anderen.

 

Die bewusste Wahrnehmung des ICH und des DU ist eine wichtige Voraussetzung.

Jeder hat seinen Freiraum, den er/sie nutzen kann, den eigenen Impulsen zu folgen, das mitzuteilen, was gerade beschäftigt oder innerlich in Arbeit ist.

Aus dem Austausch über ein THEMA kann etwas Verbindendes, ein WIR entstehen.

Und all das (ICH, DU, WIR und das THEMA) ist eingebettet in das Wissen, dass wir alle Teil eines größeren Ganzen, einer WELT sind, zu deren Gelingen oder Scheitern wir beitragen können.

 

Und es lohnt sich, über all diese Aspekte zu sprechen, sich auszutauschen und sich zu vernetzen.

 

Denn ein Text ohne einen Leser hat keine Bedeutung; erst die Beziehung zwischen einem Text und seinen Lesern lässt Bedeutung entstehen.

Grundsätze des NLP

Einige Grundsätze des NLP

 

  • Die Landkarte ist nicht das Gebiet

Die Welt in der wir leben, wird von jedem Menschen auf ganz individuelle Weise wahr genommen. Jeder Mensch als einzigartiges Wesen ist wie ein eigenes Universum und hat ein eigenes Modell von der Welt. Das Verhalten eines Menschen richtet sich nach seinem internen Modell von der Welt, und nicht danach, wie die äußere Realität beschaffen ist.
Diese innere Abbildung der Realität wird im NLP metaphorisch „innere Landkarte“ genannt. NLP ist die Kunst, innere Landkarten zu erkennen, zu würdigen und den jeweiligen Wünschen und Zielen der Person entsprechend zu erweitern.

  • Geist und Körper beeinflussen sich wechselseitig

Geist und Körper sind Teile des gleichen kybernetischen Systems.
Was mental geschieht, zeigt sich auch körperlich. Innere Befindlichkeiten drücken sich physisch aus. Manchmal ist dieser Ausdruck offensichtlich, und manchmal nur an kleinen Veränderungen wahrnehmbar.
Im NLP trainieren wir unsere Wahrnehmungsfähigkeiten, um die Physiologie eines anderen Menschen aufmerksam beobachten zu können, und auch feinste Veränderungen zu bemerken.

  • Wir können nicht nicht kommunizieren

Dieser Satz stammt von Paul Watzlawik. Wir beeinflussen die Welt, in der wir leben, mit allem, was wir tun oder was wir nicht tun.
Selbst in gegenseitiger Ignoranz verbergen sich Botschaften, die vielleicht signalisieren:
„Ich will in Ruhe gelassen werden“ oder „Ich hab keine Zeit“ oder ähnliches. Derartige Signale wirken meist unterschwellig.
Es ist gut zu wissen, daß wir alle ständig körpersprachliche Signale aussenden, die von anderen Menschen gemäß ihrer inneren Landkarte interpretiert werden. Hierbei wird die „Richtigkeit“ der eigenen Interpretation vollständig außer Acht gelassen.
Individuelle Lernprozesse in unserer persönlichen Geschichte sorgen dafür, daß wir den Dingen um uns herum eine bestimmte Bedeutung geben, indem wir unsere Wahr-nehmung unbewußt filtern.

  • Je mehr Wahlmöglichkeiten uns zur Verfügung stehen, desto größer ist unsere Flexibilität

Flexibel zu sein in unterschiedlichen Situationen heißt, daß wir in unserem Verhaltens-repertoire Möglichkeiten haben, angemessen reagieren zu können.
„Wenn das, was du bisher getan hast, nicht funktioniert, dann tue etwas anderes“. Diese Aufforderung ist in vielen NLP – Publikationen zu finden.
Deshalb sind viele Methoden des NLP so angelegt, uns darin zu unter-stützen, daß wir unser Repertoire durch Lernprozesse erweitern.
Wir lernen dabei, mit Hilfe unserer Kreativität zu experimentieren und auch gezielt zu modellieren.

  • So einfach wie möglich, so komplex wie nötig

Im NLP ist vielschichtiges Wissen aus unterschiedlichen Bereichen komprimiert worden, und wir haben die Möglichkeit, die effekti-ven Werkzeuge, die dar-aus entstanden sind, für uns zu nutzen.
Um sowohl der Einfachheit als auch der Komplexität der Realität gerecht zu werden, gilt im NLP das Prinzip der schlichten Eleganz: Ein nützliches Modell sollte so einfach wie möglich beschaffen sein, und so komplex wie nötig.

  • Kommunikation ist ein sinnlicher Prozeß

Wir kommunizieren in allen verfügbaren Sinneskanälen. Wir sehen, hören, fühlen, riechen und schmecken.
Auch wenn das Bewußtsein in erster Linie auf verbale Botschaften achtet, orien-tiert sich unser Unbewußtes an den ganzheitlichen Sinneseindrücken.
Jedes Sinnessystem empfängt und verarbeitet permanent Informationen. Im NLP nutzen wir dieses Wissen, um ganz gezielt Sinneskanäle zu aktivieren.

  • Die Bedeutung deiner Kommunikation ist die Reaktion, die du erhältst

Entscheidend in Kommunikationsprozessen ist weniger die Absicht des Senders, sondern die Reaktion des Empfängers. Mißverständnisse und Streitigkeiten basieren oft auf einem unterschiedlichen Verständnis der selben Worte. Und solange dieses Mißverständnis nicht meta-kommuniziert wird, kann der Standpunkt des anderen auch nicht nachvollzogen werden.
Im NLP lernen wir, Verantwortung zu tragen für das eigene Kommunikationsverhalten.

  • Jede Reaktion ist ein wertvolles Feedback

Es gibt keine Fehler, kein Versagen in der Kommunikation zwischen Menschen, sondern nur Feedback, aus dem wir lernen können.
Auch überraschende oder unerwünschte Reaktionen einer anderen Person sind wertvolle Informationen, um die Realität des anderen besser verstehen zu können.

  • Hinter jedem Verhalten steht eine positive Absicht

Jedes Verhalten erfüllt im Leben eines Menschen eine Funktion, die von seinem Unbewußten als nützlich bewertet wird. Jeder menschliche Impuls läßt sich in einen posi-tiven Bezugsrahmen führen.
Hierfür besonders geeignet sind die verschiedenen Methoden des Reframing. Wir lernen durch diese Prozesse, daß auch ein als problematisch erlebtes Verhalten eine ökologische Funktion im menschlichen Gesamtsystem erfüllt. Durch das Würdigen der positiven Absichten werden ungeahnte Energien freigesetzt, die uns in die Lage versetzen, alternative Verhaltensweisen realisieren zu können.

  • Menschen treffen stets die beste ihnen zur Verfügung stehende Wahl

Jeder Mensch ist auf seine Weise einzigartig und entwicklungsfähig.
Wir verhalten uns in jedem Moment unseres Lebens so, wie es unserem aktuellen Informationsstand, unserer Ökologie und unserer inneren Landkarte entspricht.
Wenn wir andere, vielleicht bessere Möglichkeiten in unser Repertoire integrieren können und somit zur Verfügung haben, können wir eben diese anderen Mög-lichkeiten einsetzen. So erhöhen wir unsere Flexibilität und können auf die Anforderungen des Lebens angemessen reagieren.

  • Alle Ressourcen für Veränderung sind bereits in uns

Grundsätzlich verfügen wir über alle Ressourcen, die wir für Veränderungen brauchen.
Es gibt allerdings Situationen, in denen wir Schwierigkeiten haben, in Kontakt mit unseren Ressourcen zu kommen. In solchen Fällen können wir unsere innere Kreativität aktivieren, mit deren Hilfe wir den Zugang wieder herstellen können.

Selbstverständnis im Umgang mit NLP

Selbstverständnis im Umgang mit NLP

 

Ein wichtiger Grund für den Erfolg des NLP in den letzten beiden Jahrzehnten ist sein integrativer Ursprung: Die Essenz aus unterschiedlichen Bereichen und Richtungen ist im NLP strukturiert und sinnlich erlebbar gemacht worden.

Für die angebotenen Seminare und Ausbildungen ist das integrative, ganzheitliche Denken Basis und Orientierung. Neuentwicklungen fließen ebenso in die Seminararbeit ein wie erprobte Verbindungen zu anderen therapeutischen, supervisorischen und kommunikativen Konzepten.

Ich bin davon überzeugt, daß die Zeit reif ist, die Grenzen des „für sich haben wollens“ durchlässiger zu machen, um voneinander lernen zu können.

Wir sind keine Vertreter des „Hau-Ruck-NLP“. Was wir wollen, ist eine ökologisch vertretbare und behutsame Begleitung Ihrer persönlichen Entwicklung mit dem Ziel, dass sie als NLP – Anwender authentisch und verantwortungsbewußt mit sich und anderen und den erlernten Methoden umgehen können. Selbsterfahrung und praxis- und erfahrungsbezogene Supervision sind wichtige Elemente, um einen sinnvollen Transfer in Ihren persönlichen und beruflichen Kontext zu gewährleisten.

 

„Wenn eine Stubenfliege die Flügel schlägt, geht eine Brise um die Welt.
Wenn ein Staubkorn zu Boden fällt, wiegt der gesamte Planet ein wenig mehr.
Und wenn du mit dem Fuß auf den Boden stampfst, verändert die Erde ein wenig ihre Bahn.
Und wenn du lachst, breitet sich Freude aus, wie Wellen in einem Teich.“

aus: „The Phantom Tollbooth“ von Norton Juster

 

Mehr denn je geht es heute darum, daß wir lernen, Verantwortung zu tragen,

  • für die Bilder, Gedanken, Gefühle, die wir im Innern entwickeln, und
  • für all das, was wir im Äußeren in Bewegung setzen.

 

Und Verantwortung tragen ist keinesfalls eine nüchterne Verpflichtung, sondern ein sinnlicher Prozeß, der uns teilhaben läßt an allem Lebendigen. Freiheit, Selbstachtung und respektvoller Austausch mit anderen, Kreativität und Lust sind Merkmale des menschlichen Daseins.

 

Wir sind heute in der Lage – auch mit Hilfe des NLP als einem brillanten Werkzeug für Kommunikation und Persönlichkeitsentwicklung – menschliche Potentiale zu entfalten, um eine Welt mitzugestalten, zu der sich alle Menschen gerne zugehörig fühlen.

Teamkompetenz: Seminare für professionelle Teams

Teamkompetenz

 

Seminare für professionelle Teams

 

 

In einer Leistungsgesellschaft zählen die Ergebnisse

 

Die gegenwärtige Gesellschaft ist eine Leistungsgesellschaft. Zum Erreichen von Ergebnissen werden Menschen fachlich geschult und spezialisiert.
Mit zunehmender Spezialisierung steht interdisziplinäre Teamarbeit in fast allen Arbeitsbereichen auf der Tagesordnung.
„Human Resources“ stellen einen zentralen Erfolgsfaktor im Arbeitsprozess dar.

 

Das Bedürfnis nach einem angemessenen menschlichen Umgang steigt

 

Voraussetzung für eine erfolgreiche Kooperation im Team ist eine soziale Kompetenz, die eine gegenseitige wertschätzende Akzeptanz der Teammitglieder untereinander beinhaltet.
Grundlegende menschliche Bedürfnisse nach Anerkennung, lebendiger Kommunikation und Entwicklung müssen beachtet werden, um ein Arbeitsklima zu gewährleisten, das sich durch Klarheit und Vertrauen auszeichnet.

 

Nutzen Sie Ihre Kreativität für einen Lernprozess im Team

 

Unser Angebot richtet sich an Personen, die sich in Teams und Teamarbeit engagieren, sowohl als Mitglied wie auch in der Führung von Teams.
Die interdisziplinäre Ausrichtung der Seminare ermöglicht einen konstruktiven und kreativen Lernprozess von Menschen aus unterschiedlichen Berufsfeldern, sowohl aus dem sozialen Bereich wie auch aus Technik und Wirtschaft.

 

Entwickeln und erweitern Sie Ihre Kompetenz im Team

 

Nutzen Sie unsere Seminarreihe für:

  • Die Entwicklung Ihrer Teamfähigkeit
  • Ein konstruktives Kommunikationsverhalten
  • Die Verfeinerung Ihrer Wahrnehmung
  • Die Verbesserung Ihrer Kooperationsfähigkeit
  • Produktive und konstruktive Lösungsstrategien
  • Ihre persönliche Entwicklung
  • Sinnvolle Verhandlungsstrategien
  • Persönliche Kongruenz und Authentizität
  • Ihr Bewusstsein für Teamprozesse
  • Das Erreichen und abstimmen von Zielen
  • Die Entfaltung Ihrer Potentiale
  • Die Gestaltung sozialer Beziehungen
  • Die Entwicklung und Umsetzung neuer Sicht- und Verhaltensweisen
  • Das Verstehen von Interaktionsprozessen und deren Dynamik

 

Vielleicht haben Sie sich auch schon gefragt ?

  • Wie kann es gelingen, dass die unterschiedlichsten Charaktere in einem Team sich kommunikativ bei den anstehenden Aufgaben so koordinieren, dass neben der fachlichen auch eine soziale, menschliche Verständigung erfolgt?
  • Wie kann es realisiert werden, dass die Mitglieder eines Teams sich geachtet fühlen, selbstverständlich wegen ihre fachlichen Fähigkeiten, aber auch wegen ihres ganz individuellenpersönlichen Potentials?
  • Welche Schritte sind erforderlich, wenn in einem Team Mobbing und emotionaler Stress das Leben schwer machen?
  • Wie können Konflikte auf eine Weise bearbeitet werden, dass alle Beteiligten einen Lernerfolg für sich daraus ziehen können?
  • Wie kann die Verständigung der Mitglieder eines Teams eine bereichernde, erfüllende Qualität bekommen?
  • Wie kann eine solide Basis für ein konstruktives Miteinander geschaffen werden, und was können die Teammitglieder dafür tun?

 

 

Menschliches Miteinander als zentrales Kriterium für Erfolg oder Misserfolg beinhaltet die Entwicklung sinnvoller Strukturen für fachbezogene Kommunikation und die persönliche Entwicklung der Mitarbeiter gleichermaßen.

 

Es gibt viele Antworten

 

In dieser Seminarreihe werden sinnvolle Lernprozesse gezielt angeregt und praktische Fähigkeiten vermittelt:

Erlauben Sie sich zu lernen und zu erkennen …

  • wie Sie sich selbst und die Kollegen besser wahrnehmen können
  • wie bestimmte Worte und Formulierungen wirken
  • wie bestimmte körpersprachliche Äußerungen wirken
  • wie Ihr sozialer und emotionaler Status im Team ist welche Veränderungen für Sie die sinnvollsten sind wie Sie unterschiedliche Bedürfnisse und Ziele koordinieren
  • welche gemeinsamen Ziele es gibt – welche Stärken Sie haben und wie Sie damit haushalten
  • in welcher Form Sie Kritik gut annehmen können
  • wie Sie Konflikte als Lernfelder nutzen und Lösungen erreichen können wie Sie die eigenen Ziele mit denen der Kollegen in Einklang bringen können

 

Unser Angebot für Sie

 

Wir Wir bieten Ihnen, aufbauend auf einem Basistag, eine intensive Fortbildung in 4 Modulen zu je 3 Tagen an.

  • Basistag
    Lernen Sie unsere Arbeitsweise kennen
  • Modul Kommunikation
    Kompakttraining Wahrnehmung, Darstellung, Interaktion
  • Modul Ziele
    Von der Analyse des Ist – Zustandes zur strukturierten Zielbestimmung
  • Modul Potentiale
    Ressourcen – analyse und – förderung
  • Modul Interaktionen
    Erkennen und gestalten der Teamdynamik

In allen Modulen sind explizit Modelle der

  • Teamentwicklung
  • Zielbeschreibung
  • Supervision und Mediation
  • Krisenintervention und Konfliktlösung
  • Entwicklung sozialer Kompetenz für eine effektive Kooperation

enthalten.
Sie Können die Module einzeln oder als komplette Reihe buchen.
Bei Einzelbuchung schalten wir jeweils einen Basistag vor.

Das Angebot ist als In – House – Seminar auf die Entwicklung von neuen und bestehenden Teams und Organisationen zugeschnitten.

Die Gruppen sollten zwischen 10 und 18 Personen umfassen.

Alle Seminare werden von 2 Personen geleitet.

Literatur

Literaturempfehlungen:burgau_weg4

 

Ich möchte Ihnen nachfolgend eine kleine Auswahl von interessanten Büchern anbieten:

 

  • Alice Miller: Die Revolte des Körpers (Suhrkamp)
  • Arno Grün: Der Fremde in uns (DTV)
  • Arno Grün: Ich will eine Welt ohne Kriege (Klett Cotta)
  • Horst-Eberhard Richter: Moral in Zeiten der Krise (Suhrkamp)
  • Wolfgang Walker: Abenteuer Kommunikation (Klett-Cotta)
  •  Virginia Satir: Kommunikation, Selbstwert, Kongruenz (Junfermann)
  •  Fritz B. Simon: Zirkuläres Fragen (Carl – Auer – Systeme Verlag)
  •  J. O´Connor / J. Seymour: Neurolinguistisches Programmieren (VAK-Verlag)
  •  R. Bandler / J. Grinder: Die Struktur der Magie (2 Bände, Junfermann)
  •  Wolfgang Bernard: In sich hinausgehen (VAK-Verlag)
  •  Schütz / Gross / Schneider / Jelem / Halberstadt: Theorie und Praxis der Neurolinguistischen Psychotherapie (Junfermann)
  •  M. Erickson: Meine Stimme begleitet Sie überall hin (Klett-Cotta)
  •  Robert Dilts: Identität, Glauben und Gesundheit (Junfermann)
  •  Robert Dilts: Know how für Träumer (Junfermann)
  •  N. Zink: Vom Wesen der Freude (Windpferd)
  •  D. Gordon: Therapeutische Metaphern (Junfermann)
  •  W. Eberwein / G. Schütz: Die Kunst der Hypnose (Junfermann)
  •  Lankton und Lankton: Geschichten mit Zauberkraft (Pfeifer)
  •  Stephen Gilligan: Therapeutische Trance (Carl – Auer – Systeme Verlag)
  •  Steve de Shazer: Der Dreh (Carl – Auer – Systeme Verlag)
  •  C. und T. Andreas: Der Weg zur inneren Quelle (Junfermann)
  •  Stephen Wolinksy: Die dunkle Seite des inneren Kindes (Luchow-Verlag)
  •  Stephen Wolinksy: Die Essenz der Quantenpsychologie (VAK-Verlag)
  •  Sparrer, Varga von Kibed: Ganz im Gegenteil (Carl – Auer – Systeme Verlag)
  • Insa Sparrer: Wunder, Lösung und System (Carl – Auer – Systeme Verlag)
  •  Sonja Radatz: Beratung ohne Ratschlag (Verlag Systemisches Management)
  •  Gunther Schmidt: Liebesaffären zwischen Problem und Lösung (Carl – Auer – Systeme Verlag)
  •  Manfred Prior: MiniMax-Interventionen (Carl – Auer – Systeme Verlag)
  •  Fritz Simon: Meine Psychose, mein Fahrrad und ich (Carl – Auer – Systeme Verlag)
  •  Jay Haley: Die Jesus-Strategie (Carl – Auer – Systeme Verlag)

 

NLP

NLP steht im Institut für NEUROLINGUISTISCHE PSYCHOLOGIE.

 

NLP basiert auf den Erkenntnissen der Systemtheorie, der Linguistik, der Neurophysiologie und ist die Essenz aus verschiedenen psychotherapeutischen Ansätzen:
Gestalt, Verhaltenstherapie, Hypnotherapie, systemisches Arbeiten, Psychoanalyse.

Wie jede andere wissenschaftlich begründete Disziplin entwickelt sich NLP im Rahmen von Forschungsprojekten ständig weiter.

 

NLP entstand Anfang der 70er Jahre aus der Beobachtung und sorgfältigen Analyse der herausragenden therapeutischen Fähigkeiten vor allem von Virginia Satir, Fritz Pearls und Milton Erickson.
Durch das Erkennen und Herausarbeiten von Gemeinsamkeiten in den therapeutischen Interventionen und den Sprachmustern ist es gelungen, Modelle für erfolgreiche Kommunikation und Persönlichkeitsentfaltung
zu entwickeln, und diese in leicht vermittelbare und erlernbare Strukturen zu fassen.

 

NLP befasst sich mit den Strukturen subjektiver Erfahrung.
Hier geht es im wesentlichen um die prozesshafte Beschreibung dessen, wie die inneren persönlichen „Landkarten“ beschaffen sind, welche Faktoren das Erleben steuern

  • wie Menschen sich selbst und ihre Umwelt wahrnehmen
  • wie Menschen miteinander kommunizieren
  • wie Informationen / Erfahrungen bewertet und interpretiert werden
  • welche Werte und Überzeugungen relevant sind
  • wie die Einschätzung der eigenen Fähigkeiten beschaffen ist
  • welche Kompetenzen genutzt werden können
  • welche Verhaltensoptionen daraus resultieren
  • wie Beziehungen gestaltet werden
  • wie Lernprozesse ablaufen
  • welche Veränderungsmöglichkeiten auf welche Weise initiiert werden können
  • wie Kommunikation nach innen und nach außen verbessert werden kann
  • wie persönliche Entwicklung „ökologisch“ gestaltet werden kann.

In den NLP- Ausbildungen lernen Sie, Ihr eigenes Repertoire spielerisch zu erweitern und Wahlmöglichkeiten zu schaffen, die Ihre gewohnten Denk, Fühl, und Verhaltensmuster auf erstaunliche Weise bereichern.

 

Die Ausbildungen bieten Ihnen eine Palette von effektiven Methoden

  • für kreative Persönlichkeitsentwicklung
  • für zielorientiertes Handeln
  • für die Gestaltung von Kommunikationsprozessen
  • für die Schulung der eigenen Intuition
  • für Beziehungsgestaltung
  • f ür eine Verfeinerung des Selbstbewusstseins
  • für Achtsamkeit und Verantwortungsbewusstsein

Sie werden in den Seminaren u.a. erfahren, wie Sie die Wahrnehmung für sich selbst und andere verbessern

  • größere Bewusstheit erlangen über die Prozesse, die das eigene Erleben steuern
  • größere Flexibilität in Kontakt und Kommunikation gewinnen
  • sich leichter auf die individuelle Realität eines Kommunikationspartners einstellen
  • sich von Ängsten und Blockaden lösen
  • alte Verletzungen heilen
  • gewünschte Veränderungen ganzheitlich und im Einklang mit Ihrer Umgebung erreichen.

Die NLP Ausbildungen im Institut können Sie für berufliche Qualifikation nutzen in den Bereichen

  • Beratung / Psychotherapie
  • Coaching
  • Training

Weitere Informationen finden Sie unter Seminare.

Coaching

Coaching

 

Faltblatt Psychotherapie/ Supervision/ Coaching

 

Die Anlässe für Coaching sind so vielfältig wie die Menschen, mit denen wir arbeiten.

Häufig sind Aufträge von Klienten formuliert als Wunsch,

  • eine Standortbestimmung in der beruflichen Entwicklung vorzunehmen
  • die Zukunft zu planen und die Möglichkeiten beruflicher Veränderung zu explorieren
  • persönliche Ziele und Werte zu klären
  • konkrete Entwicklungsschritte zu realisieren
  • Krisen- und Umbruchsituationen zu meistern
  • zieldienliche Denk- und Verhaltensmuster zu erarbeiten
  • einen gesunden Umgang mit Stress- und Angst- auslösenden Situationen zu erlernen
  • besser (klarer, direkter, „ehrlicher“) zu kommunizieren
  • Privates und Berufliches ins Gleichgewicht zu bringen
  • Konflikte (innere und äußere) zu klären und zu lösen
  • Defiziterleben zu reflektieren und zu verändern

Wir laden Sie zu einem persönlichen Gespräch in einem geschützten Rahmen ein.
Da private und berufsbezogene Themen häufig eng zusammenhängen, geben wir Ihnen professionelle Unterstützung bei Ihrer Entwicklungs- und Klärungsarbeit im Spannungsfeld zwischen dem privaten und beruflichen Alltag.

Persönliche und berufliche Themen werden ziel- und lösungsorientiert aus einer ganzheitlichen Sicht des Menschen heraus aufgearbeitet.

Die Erfahrung der letzten Jahre hat gezeigt, dass Coaching- Prozesse unsere Klienten darüber hinaus fördern und stärken im Sinne

  • einer konstruktiven Selbstreflexion
  • einer klaren Wahrnehmung für sich selbst und Andere
  • eines kompetenten und kooperativen Kommunikationsverhalten (in privaten und beruflichen Zusammenhängen)
  • der Erweiterung sozialer Kompetenz
  • einer lösungsorientierten Bearbeitung von Konflikten

Coaching ist eine prozess- und lösungsorientierte Form der Beratung im Kontext von Einzel-, Team- und Organisationsarbeit. Im I-NLPt wird diese Beratung angeboten in Form von:

Einzelcoaching

 

Teamcoaching

 

Organisationsentwicklung

Haben Sie Interesse, sich zum zertifizierten Master- Coach ausbilden zu lassen …?
Ausführliche Informationen finden Sie unter Seminare

Supervision

Supervision

 

Faltblatt Psychotherapie/ Supervision/ Coaching

 

Supervision ist eine prozess- und lösungsorientierte Form der Beratung,
die Ihnen professionelle Unterstützung bei der Reflexion und Bearbeitung persönlicher und beruflicher Themen bietet.

Supervision fördert u. stärkt

  • eine konstruktive Selbstreflektion
  • eine klare Wahrnehmung für sich selbst und Andere
  • die Aktivierung Ihres „unbewussten“ Potentials
  • die Entwicklung und Umsetzung neuer Sicht- und Verhaltensweisen
  • das Planen und Umsetzen von Zielen und Zukunftsperspektiven
  • ein kompetentes und kooperatives Kommunikationsverhalten
  • das Verstehen von Interaktionsprozessen und deren Dynamik
  • die Gestaltung sozialer Beziehungen
  • die Erweiterung sozialer Kompetenz
  • eine lösungsorientierte Bearbeitung von Konflikten

Supervision wird angeboten als:

  • Einzelsupervision / Coaching

In einem persönlichen Gespräch erfahren Sie Unterstützung bei Ihrer Entwicklungs- und Klärungsarbeit.
Gerade im Spannungsfeld zwischen dem privaten und beruflichen Alltag haben
Bedürfnisse nach Anerkennung, lebendiger Kommunikation und
Verwirklichung der persönlichen Kompetenz einen hohen Stellenwert.
Allzu oft gehen diese Bedürfnisse jedoch verloren.
In der Einzelsupervision werden gezielt Lernprozesse angeregt,
die sich an Lösungen orientieren.

  •  Fallsupervision

Dieses Angebot richtet sich an Menschen, die im psychosozialen Feld tätig sind.
Es geht hier um die Analyse und Reflexion therapeutischer und beraterischer Arbeit.
Systemisch – lösungsorientierte und neurolinguistisch – hypnotherapeutische Ansätze
bilden die Basis für reichhaltige Erfahrungs- und Lernprozesse.

  •  Teamsupervision / Coaching

Hier geht es um ein konstruktives Miteinander im Team.
Die Dynamik der kollegialen Beziehungen und Interaktionen
steht im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit.

Ziele der Teamsupervision können sein:

  • gegenseitige wertschätzende Akzeptanz der Teammitglieder untereinander
  • Herstellung eines Arbeitsklimas, das sich durch soziale Kompetenz der Mitglieder, sowie durch Klarheit und Vertrauen auszeichnet.
  • Entwicklung einer transparenten „Teamidentität“

(Beachten Sie bitte auch die Weiterbildung zum Thema Teamkompetenz.)

  • Begleitung von

Projektarbeit (Projektcoaching)

Konzeptionsentwicklung

Gestaltungsprozessen angesichts neuer Aufgaben und Funktionsbereiche.

  •  Beratung für Lehrer, Eltern und Schüler

Dieses Angebot will der Situation Rechnung tragen, dass sich Lehrkräfte und Erziehungskräfte in zunehmendem Maße Themen mit psychosozialen Wirkfaktoren gegenüber sehen, für deren Bearbeitung und Klärung die Zeit (und meistens auch der
notwendige Ausbildungshintergrund) fehlt.
Die Beratung will Lehrer, Eltern und Schüler entlasten und gezielt professionelle Unterstützung geben, um vor Ort

  • aktuelle Konflikte zu klären und zu lösen
  • zwischen Konfliktpartnern zu vermitteln
  • die Motivation von „schwierigen“ Schülern in Bezug auf „störendes Verhalten“ zu klären und zu verändern
  • Mobbingverhalten zu thematisieren und aufzulösen
  • unterschiedliche Bedürfnisse zu koordinieren
  • Lehrer, Eltern und Schüler in Hinblick auf die vielfältigen Möglichkeiten positiver Beziehungsgestaltung zu beraten

Haben Sie Interesse, sich zum zertifizierten Master- Coach ausbilden zu lassen … ?
Ausführliche Informationen finden Sie hier